Bezirksligist kassiert unglückliche 1:2-Niederlage in Bümmerstede Jahn geht in Nachspielzeit k.o.

Oldenburg. In der Nachspielzeit unglücklich mit 1:2 (0:1) verloren, doch von Ärger war bei Matthias Kaiser trotzdem nichts zu spüren. Stattdessen taten dem Fußball-Trainer des TV Jahn Delmenhorst nach dem Bezirksliga-Spiel bei BW Bümmerstede vor allem seine Spieler leid: "Sie haben bei drückender Hitze so viel investiert. Einige hatten Krämpfe. Und dann stehen sie trotzdem mit leeren Händen da."
05.09.2011, 05:00
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Jahn geht in Nachspielzeit k.o.
Von Christoph Bähr

Oldenburg. In der Nachspielzeit unglücklich mit 1:2 (0:1) verloren, doch von Ärger war bei Matthias Kaiser trotzdem nichts zu spüren. Stattdessen taten dem Fußball-Trainer des TV Jahn Delmenhorst nach dem Bezirksliga-Spiel bei BW Bümmerstede vor allem seine Spieler leid: "Sie haben bei drückender Hitze so viel investiert. Einige hatten Krämpfe. Und dann stehen sie trotzdem mit leeren Händen da."

Die Gäste aus Delmenhorst machten in Oldenburg von Beginn an das Spiel. "Teilweise sah es wie beim Handball aus. Wir spielten rund um den Strafraum des Gegners", berichtete Kaiser. Trotzdem blieben Chancen Mangelware, denn der entscheidende Pass fehlte. Zu allem Überfluss bestrafte Bümmerstede auch noch den ersten Fauxpas der Delmenhorster eiskalt. Nach einem Fehlpass der Gäste kam der Oldenburger Benny Junge frei zum Schuss und traf zum 1:0 (29.) In der Halbzeit reagierte Kaiser und brachte in Stefan Kulikow und Florian Knipping zwei frische Kräfte. Die Überlegenheit der Delmenhorster wurde dadurch noch größer. Es dauerte dennoch bis zur 89. Minute, ehe Artjom Prieb den mehr als verdienten 1:1-Ausgleich für Jahn erzielte. Doch der Jubel verstummte schnell. In der vierten Minute der Nachspielzeit kam der Ball nach einem Pressschlag eher zufällig zum Bümmersteder Dennis Tinter, der frei vor Jahn-Torhüter Jann Barkemeyer die Nerven behielt und zum glücklichen 2:1-Sieg für die Gastgeber

einschoss. "Nach dem Ausgleich fehlte bei uns vollkommen die Ordnung. Wir waren einfach zu erschöpft, nachdem wir 90 Minuten lang angerannt waren", begründete Kaiser den späten Gegentreffer.

Auch die Unerfahrenheit seiner jungen Mannschaft sei dafür verantwortlich, dass überlegen geführte Auswärtsspiele wie in Heidmühle oder Bümmerstede verloren gehen. "Aber Spieler, die seit zehn Jahren in der Bezirksliga aktiv sind, wachsen eben nicht auf den Bäumen. Wir müssen da jetzt durch und werden irgendwann auch wieder für unseren Einsatz belohnt", ist der Jahn-Trainer überzeugt.

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