Fußball-Bezirksliga: In der Partie gegen Stenum geht es auch um den dritten Platz Jahn will den ersten Derby-Sieg

Delmenhorst·Stenum. 'Um solche Spiele zu haben, sind wir durch die Kreisliga getingelt', sagt Matthias Kaiser, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TV Jahn Delmenhorst. 'Ein Derby ist immer wichtig', nickt sein Kollege Uwe Hammes vom VfL Stenum zustimmend. Wenn beide Mannschaften heute am Brendelweg aufeinandertreffen, geht es um mehr als drei Punkte. Es geht um das Prestige und auch darum, die gesamte Derby-Statistik zwischen den vier in dieser Liga beheimateten Klubs TV Jahn, VfL Stenum, TuS Heidkrug und RW Hürriyet aufzupolieren.
06.05.2010, 23:51
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Von Oliver Meibohm

Delmenhorst·Stenum. 'Um solche Spiele zu haben, sind wir durch die Kreisliga getingelt', sagt Matthias Kaiser, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TV Jahn Delmenhorst. 'Ein Derby ist immer wichtig', nickt sein Kollege Uwe Hammes vom VfL Stenum zustimmend. Wenn beide Mannschaften heute am Brendelweg aufeinandertreffen, geht es um mehr als drei Punkte. Es geht um das Prestige und auch darum, die gesamte Derby-Statistik zwischen den vier in dieser Liga beheimateten Klubs TV Jahn, VfL Stenum, TuS Heidkrug und RW Hürriyet aufzupolieren.

'Beide können völlig befreit aufspielen, und deshalb erwarte ich wieder eine klasse Partie', meint Kaiser. Und wieder nickt Hammes: 'Ich glaube, dass die Zuschauer sich auf ein schönes Spiel freuen dürfen.' So wie in der Hinrunde, als über 300 Fans am Alten Kirchweg einen schmeichelhaften 3:2-Erfolg des VfL gegen den starken Aufsteiger aus Delmenhorst. erlebten. 'Das hätte damals auch anders ausgehen können', erinnert sich Uwe Hammes. Und dieses Mal nickt Matthias Kaiser: 'Stimmt, das war ein tolles Fußballspiel mit einem glücklichen Sieger.'

Nicht so glücklich können die Delmenhorster mit ihrer bisherigen Bilanz in den Derbys sein (siehe auch nebenstehende Statistik): Der TV Jahn kam lediglich gegen Hürriyet zweimal zu einem Punktgewinn und musste sich in Stenum und in Heidkrug jeweils geschlagen geben. Das Kaiser-Team hat aber noch zweimal Gelegenheit, diese Bilanz zu verbessern. Neben der heutigen Rückrundenpartie gegen Stenum steht am letzten Spieltag noch der Vergleich gegen den TuS Heidkrug auf dem Programm.

Noch schlechter als Jahn schnitt in den lokalen Vergleichen Rot-Weiß Hürriyet ab. Die Mannschaft, die in dieser Serie bereits vier Trainer verschlissen hat, bestritt schon alle sechs Derbys, blieb dabei sieglos und geriet vor allem gegen den TuS Heidkrug zweimal böse unter die Räder: 1:9 am Bürgerkampweg und 1:5 im Stadion.

Sowohl Jahn als auch Stenum können heute nicht in Bestbesetzung auflaufen und müssen auf eine Reihe von Stammspielern verzichten. Aber beide Trainer klagen nicht und sind überzeugt, dennoch spielstarke Mannschaften präsentieren zu können. 'Ich würde die Ausfälle auch niemals als Entschuldigung gelten lassen', sagt Uwe Hammes, dessen Team nach den Rückschlägen gegen Obenstrohe (2:3) und Heidkrug (0:5) zuletzt drei Siege am Stück feierte und den derzeitigen dritten Rang über die Ziellinie retten möchte. 'Vielleicht können wir uns sogar noch um einen Platz verbessern', hat Hammes selbst die - allerdings wertlose - Vizemeisterschaft nicht aus den Augen verloren. Den dritten Rang hält auch Matthias Kaiser durchaus noch für möglich. 'Obwohl wir unser Ziel als Aufsteiger mehr als erfüllt haben, können wir die Saison ja jetzt nicht abschenken', so der Jahn-Trainer, dessen Mannschaft den Rückstand auf Stenum im Siegfall auf drei Zähler verkürzen würde.

Heute, 19.30 Uhr, Brendelweg

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