TSV Meyenburg tritt beim 0:6 gegen den TSV Sankt Jürgen desolat auf / Beckedorf verteidigt Rang eins Janke-Team wie ein Absteiger

Landkreis Osterholz. Wer als Joker vier Tore erzielt, hat wohl vieles richtig gemacht: Nico Stelljes steuerte nach seiner Einwechslung noch vier Treffer zum 6:0-Sieg seines TSV Sankt Jürgen beim TSV Meyenburg in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz bei.
23.08.2016, 00:00
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. Wer als Joker vier Tore erzielt, hat wohl vieles richtig gemacht: Nico Stelljes steuerte nach seiner Einwechslung noch vier Treffer zum 6:0-Sieg seines TSV Sankt Jürgen beim TSV Meyenburg in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz bei. Mit demselben Ergebnis verwiesen der TSV Worphausen sowie der SV Nordsode den SV Arminia Freißenbüttel beziehungsweise die Sportfreunde Heilshorn in die Schranken. Ebenfalls ein halbes Dutzend Tore brachte der VfR Seebergen/Rautendorf bei seinem 6:2-Triumph über den SV Lilienthal/Falkenberg II an. Mit der Hälfte der Treffer begnügte sich der SV Grün-Weiß Beckedorf im Topspiel gegen die TuSG Ritterhude III. Der Klassenprimus brachte dem Zweiten mit einem 3:0 die erste Niederlage der Saison bei. Seinen ersten Sieg feierte Aufsteiger FC Worpswede II mit einem 4:0 über den FC Hansa Schwanewede II.

TSV Steden – SG Platjenwerbe 3:0 (0:0): Der Gast strahlte bei Standardsituationen viel Torgefahr aus und hätte auch selbst in Führung gehen können. Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff verwandelte Thore Bredehöft einen langen Ball von Daniel van Ballegoy zum 1:0 für die Hausherren. Nachdem Bredehöft das 2:0 mit einem Einwurf eingefädelt hatte, erhöhte der Youngster aus spitzem Winkel auch noch auf 3:0.

SV Nordsode – SFR Heilshorn 6:0 (1:0): Der Bann ist gebrochen: Nachdem die Nordsoder zweimal in Folge mit neun sieglosen Partien in Serie in die Saison gestartet waren, verbuchten sie nun bereits am dritten Spieltag den ersten Dreier. „Das war auch eine tolle Mannschaftsleistung“, frohlockte SV-Coach Hartmut Hinck. Für Hinck war es der höchste Triumph seit seinem Amtsantritt in Nordsode im Jahre 2012.

FC Worpswede II – FC Schwanewede II 4:0 (1:0): In einem ausgeglichenen Match konterten die Platzherren ihren Kontrahenten clever aus. Den Gästen fehlte dagegen das Glück im Abschluss. So verpasste Timo Mosemann mit einem Pfostentreffer nur um Haaresbreite den Ausgleich. Der Gast entblößte nach dem 0:1 die Abwehr. „Nach dem 0:3 haben wir die Köpfe hängen lassen“, bedauerte FC-Trainer Stefan Brosig.

SV Beckedorf – TuSG Ritterhude III 3:0 (0:0): Die Gäste machten den Laden im ersten Abschnitt hinten dicht und konterten gefährlich. „In der zweiten Hälfte ließen bei den Ritterhudern aber die Kräfte nach“, teilte SV-Spielertrainer Wahe Airapetian mit. Sein Team habe den Ball gut laufen lassen und sei in spielerischer Hinsicht besser gewesen. Beckedorfs Julian Schütze und Philip Hecke verletzten sich.

TSV Meyenburg – TSV Sankt Jürgen 0:6 (0:1): „Das war eine desolate Vorstellung. In dieser Verfassung sind wir Absteiger Nummer eins“, stellte Meyenburgs Übungsleiter Sven Janke fest. Die Gastgeber vermochten die Ausfälle ihrer Polizeibeamten Kai Rosenberg und Torben Seemann nicht zu verkraften. „Das war Arbeitsverweigerung“, schimpfte Janke. Sein bester Mann sei Torwart Dustin Joswig gewesen.

VfR Seebergen-Rautendorf – SV Lilienthal-Falkenberg II 6:2 (3:0): Das Match verlief ganz ähnlich wie zuletzt beim 4:1 der Seeberger gegen den TSV Steden-Hellingst. Wieder ließ der Kreisliga-Absteiger die Zügel nach einem 3:0 zu sehr schleifen, kassierte das 1:3, ehe ein Eigentor wieder den alten Abstand herstellte. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt“, urteilte VfR-Coach Andreas Sommer. Benjamin Spitzer traf noch die SV-Querlatte.

TSV Worphausen – SV Freißenbüttel 6:0 (2:0): Trotz des frühen Vorsprungs war es lange Zeit eine sehr zähe Angelegenheit für das Heimteam. „Aber endlich waren wir vor dem gegnerischen Tor mal konsequent und haben hinten nicht viel zugelassen“, bilanzierte Worphausens Trainer Rolf Seiler. Er war besonders mit den Vorstellungen seiner beiden zweifachen Torschützen Jan-Patrick Behrens und Marvin Pein einverstanden.

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