Weser-Ems-Liga: 33:28 bei Grüppenbühren II / Harpstedt mit 21:26 / Grüppenbührens Dritte siegt – 31:26 Janßen führt Delmenhorst zum Derby-Sieg

Ganderkesee-Bookholzberg·Holthusen·Harpstedt. Die Saison in der Handball-Weser-Ems-Liga ist seit dem Wochenende vorbei. Für die vier Mannschaften aus der Region ging es während des letzten Spieltags schon nur noch ums Prestige.
13.05.2014, 00:00
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Von Rolf Behrens

Die Saison in der Handball-Weser-Ems-Liga ist seit dem Wochenende vorbei. Für die vier Mannschaften aus der Region ging es während des letzten Spieltags schon nur noch ums Prestige. Die HSG Delmenhorst II gewann das Derby bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mit 33:28 (18:14), Grüppenbührens Dritte feierte derweil einen 26:21 (13:18)-Erfolg beim TuS Holthusen. Der Tabellenletzte HSG Harpstedt/Wildeshausen verabschiedete sich mit einer 21:26 (11:9)-Niederlage gegen den SV Eintracht Wiefelstede.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Delmenhorst II 28:33 (14:18). Obwohl es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, entwickelte sich ein emotionales Derby. Bereits in der Anfangsphase verhängten die Schiedsrichter Werner Lingenau und Marlo Berendt (HSG Hude/Falkenburg) einige Strafen. In der sechsten Minute sah Grüppenbührens Dominik Krüger die Rote Karte, nachdem er Delmenhorsts Hendrik Schmitz bei einem Tempogegenstoß gefoult hatte. Kurz danach musste auch Krügers Teamkollege Sebastian Weete mit Rot vorzeitig vom Feld: Er hatte einen Gegenspieler bei einem Abwehrversuch im Gesicht getroffen (11.). Eine harte Entscheidung der Unparteiischen, die während des Spiels nicht immer ein glückliches Händchen hatten. Die frühen Platzverweise brachten Grüppenbühren aus dem Tritt. Delmenhorst setzte sich nach einem 4:4 und 8:8 bis zur Pause auf 18:14 ab.

Nach dem Wechsel bot sich den Hausherren dann die Chance, das Spiel zu drehen. Eine vierminütige Überzahlsituation nutzte das Team zum 18:20 (37.). Wieder vollzählig, setzten sich die Gäste aber erneut ab – 25:18. Damit war die Partie entschieden. „Wir waren lange auf Augenhöhe. Den Unterschied hat Jörn Janßen ausgemacht, den wir nie in den Griff bekommen haben“, sagte Grüppenbührens Trainer Andreas Müller über den besten Delmenhorster Torschützen (13 Treffer). Vor der neuen Saison werden Christian Schütte (wechselt in eine untere Mannschaft des Vereins) und Dominik Krüger (Handballpause) das Müller-Team verlassen. Delmenhorsts Trainer Florian Bogun lobte nach der Partie seinen Torhüter Thomas Gaertner, der nach der Pause stark gehalten hatte.

TuS Holthusen - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 26:31 (14:13). Beim Vorletzten aus Holthusen hatten die Gäste um Trainer Gerold Steinmann mehr Probleme, als ihnen lieb war. Grüppenbührens Rückraumspieler wurden von Beginn an in enge Manndeckung genommen. Da zudem die Bewegung im Spiel der Grüppenbührener fehlte und das Team etliche Zeitstrafen kassierte, lag Holthusen lange Zeit in Führung. Erst kurz vor dem Wechsel traf Marc Hische zum Ausgleich – 13:13. Die Hausherren legten aber noch einen Treffer nach und gingen mit einem 14:13 in die Kabine. Im zweiten Abschnitt lief es für die Steinmann-Sieben deutlich besser. Mit fünf Toren in Folge drehten die Gäste das Spiel – 18:14. Diesen Vorsprung ließen sich die Grüppenbührener Routiniers bis zum Schlusspfiff nicht mehr nehmen.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - SV Eintracht Wiefelstede 21:26 (11:9). Das letzte Spiel war für Harpstedt so etwas wie das Spiegelbild der gesamten Saison. Lange Zeit hielt die Mannschaft von Trainer Tim Buchmann gut mit, führte zwischenzeitlich sogar mit 16:12 (37.), stand am Ende aber einmal mehr mit leeren Händen da. Die Gastgeber gingen durch Matthias Schimmel und Tim Remme mit 2:0 in Front. Auch danach bot Harpstedt dem Tabellenzehnten Paroli. In Hälfte zwei verloren die Hausherren jedoch ihr Konzept und gerieten bis zur 49. Minute mit 17:22 ins Hintertreffen. Zwar kämpfte sich die Buchmann-Sieben noch einmal bis auf 20:23 heran, mehr war am Ende aber nicht mehr drin. Als Tabellenletzter droht dem Team nun der Gang in die Regionsoberliga. Da aber noch nicht alle Vereine für die Weser-Ems-Liga gemeldet haben, bleibt ein Fünkchen Rest-Hoffnung darauf, den Klassenerhalt eventuell am Grünen Tisch zu schaffen.

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