Neuer Trainer des SV Grohn steht in Ritterhude gegen den Blumenthaler SV erstmals an der Linie / Neun Neuzugänge / Ein zweiter Torhüter fehlt noch Jaskosch-Debüt bei den "Husaren" beginnt mit einem reizvollen Derby

Grohn. Malte Jaskosch beschreibt sich selbst "als unbeschriebenes Blatt in Bremen-Nord". Das soll und wird sich sicherlich schnell ändern, denn der 47-Jährige hat die sportliche Verantwortung beim Fußball-Landesligisten SV Grohn übernommen und will ihm seine Handschrift verpassen. "Wir wollen guten und erfolgreichen Fußball spielen und als Mannschaft nach außen hin sympathisch auftreten", nennt er die elementaren Dinge seines Schaffens als Trainer.
21.07.2012, 05:00
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Von Jens Pillnick

Grohn. Malte Jaskosch beschreibt sich selbst "als unbeschriebenes Blatt in Bremen-Nord". Das soll und wird sich sicherlich schnell ändern, denn der 47-Jährige hat die sportliche Verantwortung beim Fußball-Landesligisten SV Grohn übernommen und will ihm seine Handschrift verpassen. "Wir wollen guten und erfolgreichen Fußball spielen und als Mannschaft nach außen hin sympathisch auftreten", nennt er die elementaren Dinge seines Schaffens als Trainer.

Wer den Steckbrief von Malte Jaskosch kennt, der weiß, dass der kaufmännische Leiter eines mittelständischen Unternehmens für Kontinuität steht. 15 Jahre lang spielte er für den FC Hambergen, später war er von 2001 bis 2011 Trainer des FC Worpswede. Nach einer einjährigen Pause trat er nun am Mittwoch mit dem Trainingsauftakt am Oeversberg seinen Dienst bei den "Husaren" an. "Ich habe mir die einjährige Pause selbst ausgesucht und mich zurückgezogen. Jetzt hatte ich Lust, etwas anderes zu machen", erklärt der in Pennigbüttel lebenden Jaskosch den Wechsel aus dem Kreis Osterholz nach Bremen.

Was er mit dem SV Grohn in dieser Saison bewegen kann, das vermag er noch nicht einzuschätzen. In den ersten beiden Trainingseinheiten haben ihn die individuellen Stärken seiner Spieler jedenfalls überzeugt: "Da müssen wir uns nicht hinter der niedersächsischen Landesliga verstecken." Jetzt gilt es – und genau das war in den vergangenen Jahren immer ein Problem bei den "Husaren" –, aus individuell starken Akteuren eine funktionierende und erfolgreiche Mannschaft zu formen.

Erste Erkenntnisse darüber, was in der Grohner Mannschaft steckt, lassen sich für den neuen Trainer vielleicht schon beim ersten Auftritt bei der Sportwoche der TuSG Ritterhude gewinnen. Da heißt der Gegner am Sonntag um 18 Uhr schließlich Blumenthaler SV, und gegen diesen Lokalrivalen werden sich die "Husaren" sicherlich besonders ins Zeug legen. Runderneuerte "Husaren" übrigens, die mit dem Team, das in der Vorsaison enttäuschte, nur noch bedingt zu vergleichen sind.

Gleich neun Neuzugänge müssen nämlich integriert werden, so dass Malte Jaskosch das Gesamtpaket SV Grohn als "spannend" bezeichnet. Etwas weniger Spannung wäre ihm hinsichtlich der Torhüterfrage ganz recht, denn da sucht er neben Neuzugang Alexander Janosch (Blumenthaler SV) immer noch einen zweiten Mann. Für den Fall der Fälle wäre das momentan Marco Hampel, der sich in die Betreuer-Funktion zurückgezogen hat.

Die weiteren Neuzugänge sind eine Mischung aus alten Bekannten, bekannten sowie hier weniger bekannten Spielern, weil sie im Landkreis Osterholz gekickt haben: Metin Ertem und Pepe Diomande (beide FC Wopswede), Ugur Akcan (SV Türkspor), Enis Baki (Pause, davor SV Grohn), Ahmet Cakmak (Barisspor Osterholz), Florian Cakrazli (TSV St. Jürgen), Patrick Schröder (TSV Lesum-Burgdamm) und Benjamin Samorski (eigene A-Junioren).

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