Osterholz-Scharmbeck Jede Menge stolze Sieger und Siegerinnen bei den Ortsmeisterschaften der DLRG

Osterholz-Scharmbeck. Geschafft sahen sie aus, die Schwimmer, Wettkampfrichter und Helfer, als sie gegen 20 Uhr das Schwimmbad verlassen hatten und zum DLRG-Vereinsheim herüber gingen. Dieses Jahr haben wieder knappe 100 Schwimmbegeisterte an den Ortsmeisterschaften der DLRG Osterholz-Scharmbeck teilgenommen.
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Geschafft sahen sie aus, die Schwimmer, Wettkampfrichter und Helfer, als sie gegen 20 Uhr das Schwimmbad verlassen hatten und zum DLRG-Vereinsheim herüber gingen. Dieses Jahr haben wieder knappe 100 Schwimmbegeisterte an den Ortsmeisterschaften der DLRG Osterholz-Scharmbeck teilgenommen. Viele bekannte Gesichter waren dabei, die bereits letztes Jahr angetreten waren, doch am Montag, 8. Dezember, überraschte vor allem eine große Zahl an Nachwuchswettkämpfern in der Altersklasse acht. Unter anderem durften wir auch einige Schwimmer aus der DLRG Ortsgruppe Hambergen wieder unsere Gäste nennen.

Unruhe, eine große Traube aufgeregter Wettkämpfer bildete sich um Lars Schumacher, der auf dem Startblock stand und die Masse willkommen hieß, während die eifrigen Helfer für den ersten Lauf die Hindernisse auf den 50-Meter-Bahnen in Position brachten. Dann wurde es still. Alle starrten auf den Starblock, von dem aus traditionell der Probestart durchgeführt wird. Dann folgte ein lautes Platschen, freudige Pfiffe und Applaus von allen Teilnehmern.

Die ersten drei Mädchen der Altersklasse neun und zehn wurden an den Start gebeten. Ein lauter Pfiff und die Ortsmeisterschaften konnten endlich beginnen. Ein Schwimmer nach dem anderen kämpfte sich durch das Wasser. Das bunte Treiben erinnerte an einen Ameisenhaufen, auf dem jeder genau seine Aufgabe zu wissen scheint und die Abläufe wie von allein erledigt werden. Auf der einen Stelle bereiteten sich Schwimmer allen Alters vor, dehnen sich, suchten ihre Utensilien zusammen, über acht Zeitnehmer liefen mit dem Blick auf Schwimmer und Stoppuhr am Beckenrand auf und ab, Eltern nahmen am Ende der Bahn jubelnd ihre Kinder in Empfang. Die Kleinen konnten einen Moment durchatmen und die Großen mussten ran. 50 Meter Retten einer 65 Kilogramm schweren Puppe. Für die jüngsten Teilnehmer war das neu, da sie nur 25 Meter mit Brett und 25 Meter mit einem Gurtretter schwimmen müssen, aber das Retten nicht zu ihren Disziplinen gehörte. Dem entsprechend waren sie alle neugierig und standen mit weit aufgerissenen Augen an der Absperrung vorm Becken und beobachteten, wie die erfahreneren Rettungsschwimmer mit atemberaubender Geschwindigkeit ihre Bahnen zogen. Damit die jüngeren Altersklassen nicht bis in die Abendstunden warten mussten, fand für sie die Siegerehrung bereits im Schwimmbad in der Hälfte der Meisterschaften statt. Stolz nahmen in der Altersklasse acht Jendrik Ehlers und Zoe Wischnewski und in der Altersklasse neun und zehn Niklas Meyer und Bianca Brödys ihren Pokal für den ersten Platz entgegen.

Diese kurze Verschnaufpause nutzten die übrigen Schwimmer, um sich auf die folgenden Disziplinen, wie das Flossenschwimmen, vorzubereiten. Nun ging alles ziemlich schnell, das Tempo erhöhte sich. Ein Pfiff nach dem anderen ertönte, das Wasser spritzet nur so und sogar Badegäste, die privat ins Allwetterbad gekommen waren, begannen an der Absperrleine im Schwimmbecken mit zu fiebern. Nach weiteren anderthalb Stunden war dann alles vorbei. Die Schwimmer in der Dusche und die eifrigen Helfer packten Puppen, Hindernisse und Flossen wieder ein. Es schien, als hätte diese Aktion nie stattgefunden. Ein paar Minuten später sahen sich dann alle im Vereinsheim wieder. Dort fand die Siegerehrung statt. Den ersten Platz belegten in ihrer jeweiligen Altersklasse Hannes Anders, Vanessa Wenzel, Leon Kahle, Celine Lessow, Ricarda Koppenstein, Lukas Winzer, Alicia Rösing, Nils Peschke, Marc Manzl, Stephanie Oeters, Claudia Brödys, Jens Kosmanek und Bettina Oeters.

Wir möchten uns bei allen Helfern und Organisatoren und den Mitarbeitern des Allwetterbads Osterholz-Scharmbeck sowie bei den anderen dort trainierenden Vereinen und Gruppen herzlich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Ohne jene hätte dieses Ereignis nicht so erfolgreich stattfinden können. Wir freuen uns nunmehr auf die begonnene Wettkampfsaison.

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