U18-Auswahl des SC Weyhe setzt sich locker und leicht bei den Bremer Volleyball-Meisterschaften durch Jetzt kommen andere Kaliber

Bremen·Weyhe. Die Genesung kam genau zur rechten Zeit. Benjamin Brogsch, Volleyballer des SC Weyhe, kehrte pünktlich zu den Bremer U18-Meisterschaften ins Team zurück, um mit seiner Auswahl den Sieg davonzutragen. Die Mädchen des SCW hatten weniger Glück, sie blieben hinter den Erwartungen zurück.
28.01.2011, 05:00
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Von Philipp Mandel

Bremen·Weyhe. Die Genesung kam genau zur rechten Zeit. Benjamin Brogsch, Volleyballer des SC Weyhe, kehrte pünktlich zu den Bremer U18-Meisterschaften ins Team zurück, um mit seiner Auswahl den Sieg davonzutragen. Die Mädchen des SCW hatten weniger Glück, sie blieben hinter den Erwartungen zurück.

Der männliche Nachwuchs gewann den Titel fast im Vorbeigehen. Vor allem Außenangreifer Benjamin Brogsch und Diagonalspieler Milan Küffel gaben den Gegnern zu viele Rätsel auf. Im ersten Spiel musste Bremen 1860 dem Angriffsdruck Tribut zollen.

Die Weyher Auswahl, zu der auch einige Akteure von Bremen 1860 gehören, hat sich große Ziele gesetzt. "Wir wollen zu den Deutschen Meisterschaften, und dafür werden wir alles tun", unterstreicht Trainerin Britta Weiner. Testspiele und ein Trainingslager sollen für noch mehr Sicherheit sorgen. "Dabei werden wir vor allem an der Annahme und Abwehr arbeiten müssen." Aktuell reichte noch die Überlegenheit in Angriff und Aufschlag, um auch gegen den späteren Vizemeister TV Baden einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften, wo bereits Platz zwei zur Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen reicht, spielen nun die beiden besten Mannschaften Bremens sowie Niedersachsens über Kreuz gegeneinander. "Der Zweite aus Niedersachsen hat eine andere Qualität, doch wir werden vorbereitet sein", so Weiner.

SC Weyhe: Küffel, Foth, Bruns, Brogsch, Radeke, Lange.

Die Weyher Mädchen knüpften indes nicht an die Erfolge der Vergangenheit an. Im Auftaktspiel gegen Bremen 1860 fanden sie nicht ins Spiel. Auch eine 10:4-Führung im zweiten Satz gab keine Sicherheit. Als Ausrede darf da auch nicht gelten, dass das Team noch nie in dieser Form zusammengespielt hat, Vivien Stuhr zudem lange verletzt war.

Nach einer Aussprache in der Kabine präsentierte sich die Mannschaft mit Herz und Leidenschaft. Gegen den späteren Meister BTS Neustadt gelangen denn auch schöne Punkte. "Wir haben uns gesteigert und gut gespielt. Jeder hat sich eingesetzt", erklärte Zuspielerin Yvonne Siemer. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen den TSV Bassen gab die elfjährige Marieke Krahl ihr Debüt. "Ich hatte Spaß am Spiel und alle haben mir geholfen", meinte das Talent. Das Spiel gewann der SC Weyhe dann auch recht souverän.

Im Kampf um die Plätze fünf bis sieben kam es erneut zum Duell mit Bassen. Dort wurde erstmals die zwölfjährige Alicia Wallenssus eingesetzt, die mit sicheren Angaben überzeugte. Im entscheidenden Spiel um Platz fünf hieß der Gegner VSG Geestemünde. Im ersten Satz lief es noch nicht, weil vor allem die Annahme nicht passte. Im zweiten Durchgang drehte der SCW auf und sorgte für den Satzausgleich. Der Tiebreak musste entscheiden - und dort lag Weyhe bereits 10:13 zurück. "Irgendwie brauchen wir diese besondere Situation, um unser bestes Volleyball zu zeigen", erzählte Tabea Elsner, nachdem die Weyher doch noch mit 15:13 gewonnen hatten.

Weyhe: Berendt, Siemer, Stuhr, Elsner, Wohlert, Annalisa Krahl, Marieke Krahl, Wallenssus und Büssenschütt (TV Oyten).

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