Jugendfußball JFV Weyhe-Stuhr: Frust über den Ersatz-Schiedsrichter

Weyhe-Stuhr verliert das Auftaktspiel gegen den FC Union 60. Geredet wird aber vor allem über einen fehlenden Schiedsrichter und dessen Ersatzmann.
10.03.2020, 10:15
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Von Thorin Mentrup

Brinkum. Ganz bitterer Verbandsliga-Auftakt für die B-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr: Sie verloren ihr Heimspiel auf der Sportanlage am Brunnenweg in Brinkum gegen den FC Union 60 mit 0:2 (0:1). Nicht nur das Resultat schmerzte, sondern vor allem die Begleitumstände machten JFV-Trainer René Rabe sauer.

Er habe am Morgen des Spiels extra beim Verband nachgefragt, ob der Schiedsrichter denn auch komme, berichtete er. Der Grund: Tobias Thilo war bereits in der Vorwoche nicht zu einem JFV-Test erschienen. Die Bedenken Rabes entpuppten sich als begründet: Thilo tauchte erneut nicht auf. Da er allein war, habe er die Spielleitung nicht übernehmen können, berichtete der Trainer weiter. Deshalb habe ein Unioner gepfiffen. Seine Zustimmung habe er später bereut, so Rabe. „Den Großteil pfiff er gut und mit ordentlicher Leistung, aber die entscheidenden Situationen nicht nur falsch, sondern alle gegen uns“, ärgerte er sich.

Besonders zwei Aktionen stießen ihm sauer auf: So hätte es seiner Meinung nach nach einer Attacke gegen Mehmet Yesildag einen Elfmeter geben müssen, weil dieser von hinten gestoßen und auch unten getroffen worden sei. Darüber hinaus habe beim zweiten Tor von Yasin Alt, der bereits die Führung der Unioner erzielt hatte, eine Abseitsposition vorgelegen. „Echt bitter“, so Rabe. Seiner Elf habe er nichts vorwerfen können. „Jeder kämpfte um jeden Zentimeter. Die Moral stimmte“, sah er ein intensives Match. Unions Pausenführung sei noch gerecht gewesen, insgesamt hätte sein Team dennoch einen Punkt verdient gehabt, denn es habe sich reingehauen und alles versucht.

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