Fußball JFV Weyhe-Stuhr plant für die Regionalliga

Die U15 des JFV Weyhe-Stuhr wagt den nächsten Schritt. Der Aufstieg in die Fußball-Regionalliga Nord wird angepeilt.
06.03.2020, 15:42
Lesedauer: 2 Min
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JFV Weyhe-Stuhr plant für die Regionalliga
Von Jannis Klimburg

Der JFV Weyhe-Stuhr ist gemeinsam mit dem TuS Sudweyhe das große Aushängeschild im Jugendfußballbereich in unserem Verbreitungsgebiet. Auch deswegen will Erstgenannter nun den nächsten großen Schritt in der noch jungen Vereinskarriere wagen. Und zwar will die U15 des Klubs das Projekt Regionalliga für die Saison 2020/21 angehen.

Denn der JFV Weyhe-Stuhr hat mit großer Wahrscheinlichkeit die aussichtsreiche Gelegenheit, in der kommenden Saison C-Jugendfußball höchsten Niveaus auf die Zentralsportanlage Weyhe und die Sportanlage am Brunnenweg zu holen. Und das Ziel scheint sehr realistisch. Da das aktuelle U15-Team souverän mit nur einem Unentschieden Wintermeister in Bremens höchster Spielklasse, der Verbandsliga, geworden ist, würde für den direkten Aufstieg in die Regionalliga Nord die Wiederholung des Titels in der Sommerrunde reichen. Ebenso wäre der Aufstieg perfekt, wenn die Sommermeisterschaft an die Zweitvertretung von Werder Bremen gehen würde, da deren erste Mannschaft schon in der Regionalliga vertreten ist. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass eines der beiden Ereignisse eintreffen wird, und deshalb planen wir auch jetzt schon das Projekt U15-Regionalliga beim JFV Weyhe-Stuhr“, berichtet Jugendkoordinator Thorsten Wirth, der gleichzeitig aber auch anführt, dass auch der JFV Bremerhaven, JFV Bremen und TuS Komet Arsten sich Chancen auf den Titel ausrechnen. „Doch mit der geballten Qualität im Kader sollten wir eigentlich wieder auf dem ersten Platz landen.“

Doch natürlich würden im Aufstiegsfall auch Unmengen an Kosten auf den Verein zukommen. So müssten zum Beispiel die Schiedsrichter sowie die Ausstattung für die Jungs bezahlt werden. Und nicht zu vergessen: die Reisekosten. Schließlich hausen die Vereine, die in der Regionalliga Nord spielen, nicht direkt um die Ecke, wie es teilweise in der Verbandsliga der Fall ist. Deswegen hat sich Wirth in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Sponsoring beschäftigt und konnte für diesen entscheidenden Bereich glücklicherweise eine ideale Lösung finden. Damit sei die Finanzierung für dieses Projekt gesichert, vermeldet Wirth.

Mit einem potenziellen Aufstieg will der JFV talentierten Fußballern der Jahrgänge 2006 und 2007 die Möglichkeit bieten, sich mit den besten Jugendteams aus Norddeutschland zu messen. Denn die Regionalliga ist im C-Jugendbereich die höchste deutsche Spielklasse. „Der Hamburger SV, VfL Wolfsburg, FC St. Pauli, Hannover 96 und natürlich auch der Nachwuchs von Werder Bremen werden hoch interessante Gegner sein, auf die sich die Jungs freuen können“, bekräftigt Wirth. Bei dem Projekt geht es darum, jungen Talenten die vielleicht einmalige Chance zu geben, sich in einem leistungsorientierten Umfeld, mit qualifizierten Trainern und tollen Trainings- und Spielbedingungen persönlich weiterzuentwickeln und sich überregional zu zeigen. „Das ist doch für die jungen Kicker aus der Region eine interessante Geschichte, sich auf einem höheren Level zu beweisen“, meint Wirth.

Und weil der derzeitige Kader fast nur aus Spielern des älteren Jahrgangs besteht, bietet der JFV Weyhe-Stuhr für die Zusammenstellung des Regionalliga-Teams mehrere Sichtungseinheiten an. Der erste Termin ist mit dem 26. März auch schon festgelegt. Für die Teilnahme an den Sichtungseinheiten ist nur eine einfache Anmeldung nötig. Dieses wird in den nächsten Tagen über die Homepage (www.jfv-weyhe-stuhr.de) möglich sein, führt Wirth weiter aus. Anfragen für dieses Projekt können auch telefonisch über 01 76 /46 56 06 13 gestellt werden.

Der Auftakt in die Sommerrunde startet für die Mannschaft von Trainer Rainer Bindemann am Sonntag (12 Uhr) bei Tuspo Surheide. „Wir haben acht Wochen lang in der Vorbereitung Gas gegeben. Jetzt kann es losgehen“, unterstreicht Bindemann.

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