Jugendfußball

JFV Weyhe-Stuhr verpasst Punktgewinn

Bis in die Nachspielzeit hinein dürfen die A-Junioren des JFV auf ein Remis hoffen. Zwei ganz späte Treffer entscheiden die Begegnung dann aber zugunsten des Bremer SV.
14.10.2019, 13:17
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Von Sven Hermann

Bremen. Lange Zeit kratzten die A-Junioren-Fußballer des JFV Weyhe-Stuhr im Auswärtsspiel der Bremer Verbandsliga beim Bremer SV an einem Punktgewinn, vergaben dabei fünf Minuten vor dem Abpfiff noch die große Möglichkeit zum 3:3-Ausgleich. Es folgte die Nachspielzeit, in der dem BSV noch die beiden entscheidenden Treffer zum letztlich klaren 5:2 (2:2)-Heimerfolg gelangen.

Die Voraussetzungen waren für die JFV-Kicker schwierig. „Aufgrund der Herbstferien befanden sich etliche Spieler im Urlaub. Trotz unseres Wunsches wollte der BSV die Partie nicht verlegen“, bemerkte JFV-Coach Rainer Dismer, der mit Nick Wiewrodt und Umar-Abu Koroma zwei Akteure aus dem eigenen B-Junioren-Nachwuchs aufbot. Sowohl Wiewrodt, der im rechten Mittelfeld agierte, als auch Koroma, der im Sturm zum Einsatz kam, machten ihre Sache gut.

Mit einem kompakten 4-2-3-1-Systems versuchten es die Gäste zunächst mit langen Bällen. „Unsere Schwachstelle war die linke Abwehrseite“, bemängelte Dismer. Über diese Achillesferse gerieten die Gäste prompt in Rückstand. Nach einem Ball in die Tiefe konnte BSV-Akteur Toprak Kazan ohne Mühe vollenden (14.). Doch der JFV-Nachwuchs zeigte sich keineswegs geschockt. Nach einem Eckball nutzte Oliver Brings einen krassen Abwehrfehler der Gastgeber zum Ausgleich (19.). Lal Dilzeb Chaudhry brachte die Platzherren schließlich erneut in Front (38.). „Linus-Lucky Werner ist rausgerückt, doch Niclas Fremy ist stehen geblieben und hat somit die Abseitsstellung aufgehoben“, beschrieb Dismer die Fehler, die zum erneuten Rückstand führten. Brings, der beim seinem Freistoßversuch voll draufhielt, glich jedoch erneut prompt aus für Weyhe-Stuhr (41.).

Nach dem Seitenwechsel nutzte Eren Kaya ein Missverständnis zwischen Werner und Lennart Kirsch zum 3:2 (67.). Dann die Szene, in der der JFV den erneuten Ausgleich verpasste: Koplins ideales Zuspiel landete bei Behrens, doch dieser beförderte den Ball aus wenigen Metern über den Querbalken (85.). „Das muss das 3:3 sein“, bedauerte Dismer. Kaya traf dann mit einem späten Doppelpack zum Endstand (90.+2, 90.+3).

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