Galopp Jockey Peslier soll mit 'Zazou' erneut triumphieren

Hamburg. Einen alten Erfolgs-Jockey auf einem neuen Hengst schickt Pferdebesitzer Werner Heinz am 18. Juli beim Hamburger Derby an den Start. Für das hoch dotierte Rennen um das Blaue Band holte der Trierer Besitzer den Franzosen Olivier Peslier als Jockey für 'Zazou'.
15.07.2010, 11:51
Lesedauer: 2 Min
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Hamburg. Einen alten Erfolgs-Jockey auf einem neuen Hengst schickt Pferdebesitzer Werner Heinz am 18. Juli beim Hamburger Derby an den Start. Für das hoch dotierte Rennen um das Blaue Band holte der Trierer Besitzer den Franzosen Olivier Peslier als Jockey für 'Zazou'.

Damit ist die Combo der Top-Favorit auf den wichtigsten Titel des deutschen Turfs. 2003 waren Heinz und Peslier schon mit Dai Jin erfolgreich gewesen. Nun ist 'Zazou' auf der Galopprennbahn in Hamburg das top-gewettete der 20 Pferde. Inklusive Zusatzprämien ist die 141. Auflage des Rennens mit 780 000 Euro dotiert.

«Ich bin nicht nervös, das Derby kann kommen», sagt Zazous Krefelder Coach Mario Hofer. «Das ist ein ganz umkompliziertes Pferd, das sich reiten lässt wie man ein Auto fährt. Im richtigen Moment kann man auf den Knopf drücken und dann beschleunigt er.» Als Sieger des Oppenheim-Union-Rennens in Köln sicherte sich 'Zazou' die Rolle des Derby-Favoriten. Zazous bisheriger Jockey Terence Hellier reitet nun für einen anderen Stall den krassen Außenseiter Keep Cool. Großen Respekt flößt den Teams der chancenreichsten deutschen Pferde im Vorfeld der englische Hengst 'Monterosso' ein. Noch nie gab es im Derby einen ausländischen Sieg.

Geschichte kann im Falle eines Derby-Sieges der Hengst 'Seventh Sky' aus dem Hamburger Stall Blankenese um Barbara von Gärtner schreiben. Dessen Brüder Samum und Schiaparelli waren schon Derby- Sieger. Immerhin ist der Hengst die Nummer 1 aus dem Fünffach- Aufgebot des Kölner Trainers Peter Schiergen und wird von dem schon fünfmal im Derby erfolgreichen Starjockey Andrasch Starke geritten. Starke ist einer von nur drei in Deutschland geborenen Jockeys im Feld. Elf der 20 Reiter fliegen sogar von jenseits der Landesgrenzen nach Hamburg ein.

Den Luftweg nach Hamburg nimmt auch 'Monterosso', neben 'Buzzword' eines von zwei für 50 000 Euro von den Maktoum-Scheichs aus Dubai nachgenannten Pferden. 'Monterosso' hat in diesem Jahr schon fünf Rennen gewonnen und war zuletzt Vierter im Irischen Derby. Sollte der von Kieren Fallon gerittene Hengst nicht unter die ersten drei kommen, war die Nachmeldung für die Scheichs ein Zuschussgeschäft.

Unsicher ist der Start des Hengstes 'Russian Tango' aus dem Besitz von Hamburgs Renn-Club-Vize Albert Darboven. Sollte der Mitfavorit, dessen Abschlussarbeit nicht zufriedenstellend war, oder ein weiterer Starter ausfallen, rücken Ersatzpferde nach. (dpa)

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