FUSSBALL-KREISLIGA ROTENBURG

Jonas Marherr entscheidet die Partie

Er war zur Stelle, als er gebraucht wurde. Jonas Marherr brachte mit seinen beiden Toren den 6:2-Sieg des TuS Tarmstedt auf den Weg.
12.03.2018, 17:06
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Von Reiner Tienken
Jonas Marherr entscheidet die Partie

Andreas Grimm (rechts) und der TSV Gnarrenburg zogen gegen Unterstedt mit 0:4 den Kürzeren.

Guido Specht

Landkreis Rotenburg. Jonas Marherr füllte beim 6:2-Kantersieg des TuS Tarmstedt in der Fußball-Kreisliga Rotenburg gegen den TuS Westerholz die Rolle des Schlüsselspielers aus. Die Offensivkraft schlug kurz vor und nach dem Wechsel für den Gastgeber eiskalt zu. Der TSV Gnarrenburg (0:4 gegen SG Unterstedt) und der TSV Karlshöfen (0:2 gegen Bremervörder SC) blieben beim Einstieg in die Frühjahrsserie ohne Torerfolg und Punktgewinn.

TSV Gnarrenburg – SG Unterstedt 0:4 (0:1): Trainer Thomas Fenslau hatte sich sein Comeback an der Dahldorfer Straße etwas anders vorgestellt. „Das Spiel war ziemlich zerfahren. Die lange Pause war den Mannschaften anzumerken“, ließ der TSV-Übungsleiter durchblicken. Das Schlusslicht geriet nach einer Ecke und einem abgefälschten Schuss ins Hintertreffen. Drei schnell vorgetragene SG-Angriffe führten die Rot-Schwarzen nach dem Seitenwechsel klar auf die Verliererstraße. „Wir haben uns naiv bei den Kontersituationen angestellt“, stellte Thomas Fenslau fest. Tobias Müller, Sönke Jahn und Michael Jablonowski erarbeiteten sich zuvor jeweils eine echte TSV-Torchance, die ungenutzt blieb. Tobias Müller und Yilmaz Akin verdienten sich im defensiven Mittelfeld eine Fleißnote.

TuS Tarmstedt – TuS Westerholz 6:2 (3:1): „Für mich war der TuS Westerholz ein schwacher Gegner“, bewertete Betreuer Gerhard Müller den Kantersieg keineswegs über. Yannick Jagels und Jonas Marherr legten die ersten beiden Tore der Platzherren per Freistoß auf. Kevin Zilke und Matthias Rass nahmen präzise Maß. Jonas Marherr profitierte bei seinem Doppelpack zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten kurz vor und nach der Pause von der Vorarbeit von Kevin Zilke und Eugen Zilke. Felix Möller schraubte das Resultat in der Schlussphase mit platziert abgeschlossenen Kontern noch in die Höhe. Trainer Klaus Otten durfte ein Experiment zwischen den Pfosten nach Spielende als gelungen bezeichnen. Kevin Müller strahlte als Schlussmann beim Gastgeber allerhand Ruhe aus.

TSV Karlshöfen – Bremervörder SC 0:2 (0:0): Der Gast verdiente sich auf schwer bespielbarem Boden den Dreier durch die größeren Spielanteile nach dem Seitenwechsel. Die Bremervörder, die mit weiten Einwürfen einige Gefahrenmomente initiierten, warteten bereits vor der Pause mit einem Pfostentreffer auf. Hans-Christoph Nehring eröffnete sich die beste Torchance der Platzherren. Der Karlshöfener bugsierte den Ball in aussichtsreicher Position über die Querlatte. „Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen“, monierte Trainer Peter Leschniok. Beim unplatzierten 25-Meter-Freistoß von Pascal Steingröver rutschte TSV-Torwart Patrick Lorenz der Ball durch die Hände. Die Umstellung auf eine Dreierkette brachte den Gast nicht mehr groß in Verlegenheit. Ein BSC-Kontertor durch Andre Hilck besiegelte die Heimniederlage.

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