TuSG Ritterhude veranstaltet am Wochenende die 20. Auflage des internationalen Hamme-Pokals

Judo satt am Moormannskamp

Ritterhude. Zumindest das Judoteam von Oost Groningen aus den Niederlanden wird wieder für einen internationalen Charakter des Judo-Hamme-Pokals sorgen. Mit etwa 500 Teilnehmern gehört das Spektakel in der Ritterhuder Moormannskamp-Halle zu den größten Judo-Veranstaltungen.
14.03.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Zumindest das Judoteam von Oost Groningen aus den Niederlanden wird wieder für einen internationalen Charakter des Judo-Hamme-Pokals sorgen. Mit etwa 500 Teilnehmern gehört das Spektakel in der Ritterhuder Moormannskamp-Halle zu den größten Judo-Veranstaltungen. Die TuSG Ritterhude veranstaltet an diesem Wochenende bereits die 20. Auflage ihres Internationalen Judo-Hamme-Pokals.

Während am Sonnabend die Jungen im Einsatz sind, kommen am Sonntag die Mädchen zu ihrem Recht. Los geht es am Sonnabend um 9 Uhr mit den Wettkämpfen der U12-Jungen. Gegen 11 Uhr wird das Programm für die Jungen U 15 fortgesetzt, ehe um 13 Uhr die Altersklasse U 18 an der Reihe ist. Auch am Sonntag beginnen die Wettkämpfe um 9 Uhr.

Regelmäßig starten um die 500 Aktive bei dieser Groß-Veranstaltung. Im Jahre 2002 waren es sogar mal 702 Teilnehmer. Dabei gingen die Ritterhuder aber auch über ihre Grenzen hinaus. „So etwas wird es nicht wieder geben. Bei 500 Teilnehmern ist die Halle ausgelastet und ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung immer gewährleistet“, erklärt Mitorganisatorin Barbara Dierksen. Die Qualität und Beliebtheit des Spektakels steige nicht mit einer möglichst hohen Starterzahl, gab die Schwarzgurt-Trägerin zu bedenken. Aus dem Landkreis Osterholz werden die Judoka der TuSG Ritterhude, des TV Schwanewede mit Trainerin Marion Kramber, TV Frisch auf Hambergen mit Coach Hans-Jürgen Beining, VSK Osterholz-Scharmbeck mit Übungsleiter Rainer Luer, ATSV Scharmbeckstotel mit Coach Matthias Dörholt sowie die von Octagon Sport Lilienthal mit dem Vorsitzenden und Trainer Frank Josuttis in Ritterhude mitwirken.

Vergeben wird natürlich auch wieder der Hamme-Pokal für den erfolgreichsten Verein. Während in dieser Wertung in den vergangenen Jahren häufig Octagon Sport Lilienthal die Nase vorne hatte, so ist immer noch der Bremer Klub JC Villa Vital mit Coach Stefan Buben mit sieben Titeln der Rekordhalter. Den allerersten Hamme-Pokal gewann der Traditionsverein aus der Hansestadt, Asahi Bremen. Dessen Trainer Marcus Utzat feierte erst vor wenigen Wochen den Vize-Europameistertitel der Senioren.

Schirmherrin des Turniers ist wieder Ritterhudes Bürgermeisterin Susanne Geils. Sie lässt es sich deshalb auch nicht nehmen, die Veranstaltung zu eröffnen und die Siegerehrungen vorzunehmen. Die Bürgermeisterin hofft auf möglichst viele internationale Gäste, besonders aus den Partnerstädten Scheemda (Niederlande), Sztum (Polen) sowie Val de Reuil (Frankreich). Bereits seit vielen Jahren zu den Stammgästen gehört das niederländische Team von Oost Groningen.

Die Präsidentin des Bremer Judoverbandes, Anja Näke, betont, dass der Ritterhuder Hamme-Pokal nun bereits seit vielen Jahren einen festen und herausgehobenen Platz im Sportkalender des Bremer Judoverbandes habe. „Die Veranstaltung stellt das erste große Schlaglicht im Judo-Sportjahr unseres Verbandes dar“, so Näke. Für die sportärztliche Betreuung ist der Turnier- und Mattenarzt Arnim Koepke aus Ritterhude verantwortlich. Als PC-Fachmann gewannen die Ritterhuder den ehemaligen Judokämpfer und heutigen Ausbilder für Fallschirmspringen, Björn Korth.

„Wir vom Organisationsteam freuen uns auf ein sportliches Wochenende und einen totalen Judo-Spaß für Groß und Klein sowie für die sportinteressierten Ritterhuder Bürger. Wir erwarten Kämpfe auf hohem Niveau und eine tolle Begeisterung auf den Zuschauerrängen“, macht der sportliche Leiter Bernard Lange Lust auf die Veranstaltung.

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