HSG Delmenhorst lässt sich von Hatten-Sandkrug nicht den Schneid abkaufen und gewinnt mit 31:29 Kämpferisch voll dagegen gehalten

Delmenhorst. Den Liebhabern der kampfbetonten Spielweise boten die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst gestern einen echten Leckerbissen. Dabei war nicht nur das Engagement der Gastgeber sondern vor allem auch der verdiente 31:29(16:17)-Sieg über die TSG Hatten-Sandkrug II so ganz nach dem Geschmack von HSG-Trainer Gunner Schäfer: "Das war eine starke Mannschaftsleistung, alle haben wirklich gefightet."
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Von Rainer Jüttner

Delmenhorst. Den Liebhabern der kampfbetonten Spielweise boten die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst gestern einen echten Leckerbissen. Dabei war nicht nur das Engagement der Gastgeber sondern vor allem auch der verdiente 31:29(16:17)-Sieg über die TSG Hatten-Sandkrug II so ganz nach dem Geschmack von HSG-Trainer Gunner Schäfer: "Das war eine starke Mannschaftsleistung, alle haben wirklich gefightet."

Genau diese Spielweise war aber auch die einzige Chance, um gegen die aggressiv zu Werke gehenden Gäste zu bestehen. Mit einem Einsatz hart an der Grenze des Erlaubten wollte Hatten-Sandkrug den Delmenhorstern von Anfang an den Schneid abkaufen.

Denn wo gehobelt wird, da fallen ja bekanntlich Späne, und so kam es wie es kommen musste, denn bereits in der Schlussminute der ersten Hälfte sah Hattens Schwarze die rote Karte mit anschließendem Bericht, nachdem er den Delmenhorster Martin Aschmoneit im wahrsten Sinne des Wortes weggegrätscht hatte. Später folgte Schwarze auch noch sein Mannschaftskollege Kubitzki, allerdings "regulär" nach seiner dritten Zeitstrafe. Nur gut für die HSG, dass die Schiedsrichter die Partie aber im Griff hatten.

In der sehr ausgeglichenen Partie wurde HSG-Torwart Mirko Lettmann in der ersten Hälfte noch ein ums andere Mal von seiner Deckung im Stich gelassen. Und auch im Angriff lief es bei vier torlosen Innenpfostenwürfen noch nicht wie gewünscht. Nach der Pause steigerte sich die Abwehr jedoch, sodass es Henning Fastenau leichter hatte, zu bestehen.

Nach dem knappen Pausenrückstand lieferten sich beide Teams weiterhin eine Partie auf Augenhöhe. Bis auf zwei Ausnahmen - beim 21:21 und beim 25:25 - lag die HSG Delmenhorst, auch dank eines wie entfesselt aufspielenden elffachen Torschützen Steffen Eilers, ständig vorn. Ein knapper Drei-Tore-Vorsprung beim 29:26 sollte dann die Basis für diesen Sieg legen, denn danach hatten die kampfstarken Delmenhorster ihren Gästen endgültig den Zahn gezogen.

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