Im Prestigeduell mit dem TuS Komet Arsten fährt der FTSV Jahn Brinkum beim 34:24 zwei wichtige Zähler ein

Kämpferischer Einsatz wird belohnt

Brinkum. Den Handballern des FTSV Jahn Brinkum ist die Revanche geglückt: Mit einem glatten 34:24 (17:7)-Erfolg beim TuS Komet Arsten besserten die Spieler von Trainer Sven Engelmann die 34:29-Heimniederlage in der Verbandsliga Nordsee wieder aus. Da gleichzeitig die SG Achim/Baden II in Jever verlor, verkürzten die Brinkumer den Abstand zum dritten Tabellenplatz auf einen Punkt.
28.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Schneider

Brinkum. Den Handballern des FTSV Jahn Brinkum ist die Revanche geglückt: Mit einem glatten 34:24 (17:7)-Erfolg beim TuS Komet Arsten besserten die Spieler von Trainer Sven Engelmann die 34:29-Heimniederlage in der Verbandsliga Nordsee wieder aus. Da gleichzeitig die SG Achim/Baden II in Jever verlor, verkürzten die Brinkumer den Abstand zum dritten Tabellenplatz auf einen Punkt.

Wie immer waren die Motivationen beider Teams im Nachbarschaftsduell sehr hoch. Doch nicht die heimstarken Bremer, sondern das Auswärtsteam bekam das Spiel nach einem 2:3-Rückstand besser in Griff. Mit einem starken Mittelblock in der Defensive sowie einem reaktionsschnellen Aschkan Sadeghi zwischen den Pfosten legten die Brinkumer den Grundstein. "Dass das Spielerische etwas auf der Strecke bleibt, war uns von Anfang an klar. Hier musste gekämpft werden, und mein Team hat sich dieses Mal nicht von der gegnerischen Härte beeinflussen lassen", erläuterte Sven Engelmann.

Torhungriger Meik Schäfer

Routinier Stefan Schröder wusste dabei nicht nur in der Deckung zu gefallen, als schneller Ballverteiler setzte er auch immer wieder seine Mitspieler bestens in Szene. Am meisten profitierte davon Meik Schäfer, der mit zehn Treffern bester Brinkumer Werfer war. Vom 3:3 (5.) setzten sich die Gäste durch Treffer von Ralf Warfelmann, Maik Bhola und Schäfer auf 7:3 ab, ehe Arstens Trainer Marc Winter die erste Auszeit nahm. Viel brachte diese Maßnahme nicht, denn die Gastgeber rannten sich ständig in der Brinkumer Deckung fest. Dennis Brüggemann und Ralf Warfelmann nutzten im Gegenzug ihre Chancen zur 14:7-Führung.

Mit einer offensiven 4:2-Deckung versuchten die enttäuschten Gastgeber in der zweiten Hälfte den Jahn-Spielfluss zu stoppen. Das hatte auch kurzfristig Erfolg, denn die Brinkumer stellten sich nur schleppend auf die neue Situation ein. Das Verwirrspiel hatte jedoch ein jähes Ende, denn durch undiszipliniertes Handeln (Rote Karte für den Trainer wegen Meckerns) dezimierten sich die Bremer selbst und mussten ihren Aufwärtstrend somit wieder abbrechen.

Brinkum setzte weiter auf kämpferische Mittel und kam durch Carsten von der Heyde, weitere Treffer von Meik Schäfer und Florian Peters zum beruhigenden 23:13 ((42.). Als Hannes Brenning beim Stand von 28:16 (48.) erstmals einen Zwölf-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatte, war die Vorentscheidung gefallen. Da nutzte auch ein Doppelschlag vom besten Werfer des TuS Komet Arsten, Hannes Lässig, nichts mehr. Carsten von der Heyde markierte anschließend Brinkums Treffer Nummer 30 und brachte wieder Ruhe in die eigenen Reihen.

Unschön war dann das Finale: Bei einem Zusammenprall zwischen Kreisläufer Schäfer und dem Bremer Torhüter kam es zu einer Rangelei, so dass beide Akteure mit der Roten Karte bestraft wurden - beiden droht nun eine Sperre von zwei Spielen. "Mein Team hat trotzdem endlich meine Marschroute von der ersten bis zur letzten Minute umgesetzt", freute sich Sven Engelmann über den letztlich glatten Erfolg im Prestigeduell.

FTSV Jahn Brinkum: Sadeghi, Mischok; Bhola (4), Schäfer (10/5), Warfelmann (5), Matthias Schneider (3), Peters (2), Carsten von der Heyde (3), von Bremen (2), Schröder, Brenning (2), Beckmann (1), Brüggemann (2).

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