Der SV Mörsen-Scharrendorf gewinnt das Nachholspiel beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel mit 5:0

Kampfansage an den TuS Kirchdorf

Bahrenborstel/Mörsen-Scharrendorf. Die Fußballer des SV Mörsen-Scharrendorf haben beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel mit 5:0 (2:0) gewonnen und damit die Chance gewahrt, mit einem Sieg am Sonntag gegen den TuS Kirchdorf auf Tabellenplatz zwei der Kreisliga Diepholz zu springen, der am Saisonende zum Aufstieg in den Bezirk berechtigen würde. Das Ergebnis selbst stufte Friedhelm Famulla allerdings als um drei Tore zu hoch ein, denn gerade in den ersten 45 Minuten hätten die Gastgeber ernsthaft Paroli geboten.
18.03.2017, 00:00
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Von Niklas Golitschek
Kampfansage an den TuS Kirchdorf

Mit seinem Treffer zum 5:0 stellte Mörsens Kay-Simon Sommerfeld das Endergebnis her.

UDO MEISSNER

Bahrenborstel/Mörsen-Scharrendorf. Die Fußballer des SV Mörsen-Scharrendorf haben beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel mit 5:0 (2:0) gewonnen und damit die Chance gewahrt, mit einem Sieg am Sonntag gegen den TuS Kirchdorf auf Tabellenplatz zwei der Kreisliga Diepholz zu springen, der am Saisonende zum Aufstieg in den Bezirk berechtigen würde. Das Ergebnis selbst stufte Friedhelm Famulla allerdings als um drei Tore zu hoch ein, denn gerade in den ersten 45 Minuten hätten die Gastgeber ernsthaft Paroli geboten. Einen Lattentreffer verbuchten sie, zudem vereitelte SVMS-Torhüter Nikolai Koch zwei weitere Großchancen. Und dann war da noch ein Treffer, der wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Ob diese Entscheidung zurecht erfolgte, da wollte sich Famulla nicht festlegen. Die Heimelf brachte sein Team in Halbzeit eins jedenfalls mehrfach ins Schwitzen. „Es war ein verteiltes Spiel“, meinte Famulla.

Auf dem kleinen Nebenplatz, auf dem wegen des dortigen Flutlichts ausgewichen werden musste, hatten die Mörsener zwei entscheidende Vorteile auf ihrer Seite: die Brüder Kay-Simon und André Sommerfeld. An allen fünf Treffern waren sie beteiligt, vier gingen direkt auf ihr Konto. „Sie sind im Moment super drauf“, lobte Famulla. So befand sich der SV in der komfortablen Situation, zum dem Zeitpunkt, als die Bahrenborsteler immer gefährlicher nach vorne spielten, bereits in Führung zu liegen. Christian Horstmann staubte nach einem Eckball von André Sommerfeld zum 1:0 ab (11.) Und wie es im Fußball eben so ist: Wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt, schlägt es irgendwann im eigenen Tor ein. Für diese Aufgabe sah sich André Sommerfeld verantwortlich und erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 (44.). Aber damit nicht genug: Nach dem Seitenwechsel legte er noch die Tore drei und vier nach (67./88.). Bruder Kay-Simon schraubte das Ergebnis schließlich auf 5:0.

Offensiv muss sich Friedhelm Famulla derzeit keine Sorgen machen. Hinten wird aber vermutlich Bartosz Drozdowski fehlen, der in der Halbzeit wegen Leistenproblemen ausgewechselt wurde. Eine Option wäre Mirsad Stublla, der Drozdowski bereits in Bahrenborstel ersetzte. „Er hat das geil gemacht, stand sehr sicher“, lobte Famulla.

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