Handball-Landesklasse der Männer

Kampflos den Klassenerhalt geschafft und ein starker Allrounder

„Buntentor war krankheitsbedingt stark dezimiert“, erklärte Nikolai Wachowiak, der Trainer der HSG Lesum/St. Magnus, warum das Heimspiel gegen die SG Buntentor/Neustadt nicht stattfand.
20.02.2019, 15:33
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Von Jens Pillnick
Kampflos den Klassenerhalt geschafft und ein starker Allrounder

Der "Schwäne"-Akteur Niels Huckschlag freute sich auch über die Niederlage des Elsflether TB.

Christian Kosak

„Buntentor war krankheitsbedingt stark dezimiert“, erklärte Nikolai Wachowiak, der Trainer der HSG Lesum/St. Magnus, warum das Heimspiel in der Handball-Landesklasse der Männer am vergangenen Wochenende gegen die SG Buntentor/Neustadt nicht stattfand. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Lesumer sind nach dem guten Saisonstart zuletzt ein wenig nach unten durchgereicht worden und brauchen noch ein paar Siege für den Klassenerhalt. Noch beträgt der Vorsprung des Tabellenneunten (11:15 Punkte) auf die beiden Abstiegsränge jedoch immerhin sieben Zähler.

Der Vegesacker SV und der TSV Lesumstotel bleiben auch ohne einen Relegationswettkampf in der Bogen-Landesliga Ost. Der Aufstieg des SSV Tarmstedt in die Regionalliga Nord entfaltet eine Sogwirkung für die anderen Ligen. Weil dadurch auch die zweite Tarmstedter Formation als bester Zweiter der Landesliga Ost und Landesliga West in die Landesverbandsliga aufsteigt, ist ein Platz in der Liga frei geworden. Möglich wurde dies auch dadurch, dass der BSC Hagen am Teutoburger Wald in die 2. Bundesliga hochgeht und der BSC Clauen deshalb nicht aus der Regionalliga Nord absteigt. Ursprünglich sollten die beiden Kellerkinder der Landesliga Ost, TSV Lesumstotel und Vegesacker SV, zwei Plätze in der Landesliga Ost mit dem SV Adolphsdorf in einer Relegation ausfechten. Adolphsdorf gesellt sich nun aber einfach so dazu.

Der SV Grambke-Oslebshausen II und der HV Grasberg mussten im Topspiel der Handball-Bremenliga der Männer ohne neutrale Unparteiische auskommen. „Es ist schon ärgerlich, wenn zum Spitzenspiel an einem Freitagabend die angesetzten Schiedsrichter nicht erscheinen“, stellte der SVGO-II-Trainer Jörg Rutenberg fest. Dieser hätte sich gewünscht, dass der Verband zu einem solchen Match höherklassige Referees bestellt, die dann auch kommen. „Ich habe ja Verständnis dafür, dass die Topschiedsrichter an den Wochenenden alle anderweitig im Einsatz sind. Aber an einem Freitagabend muss es doch auch anders gehen“, gab Rutenberg zu bedenken. Er wollte die 25:26-Niederlage nicht an den fehlenden Schiedsrichtern festmachen, habe jedoch die eine oder andere Entscheidung kritisch gesehen. Adrian Jüttjerott aus der ersten SVGO-Mannschaft sowie der Trainer des HV Grasberg, Jürgen Stanek, sprangen kurzfristig als Leiter des Spitzenspiels ein. Diese hätten ihre Sache insgesamt doch recht ordentlich gemacht“, versicherte Jörg Rutenberg. KH

Licht und Schatten standen am Wochenende bei den Schwimmern des Blumenthaler TV mal wieder dicht beisammen. Während durch Jonas Gambalats (Jahrgang 2002) Titelgewinn über 1500 Meter Freistil, wie berichtet, ein norddeutscher Jahrgangsmeister 2019 nun aus Bremen-Nord stammt, hatte es BTV-Trainer Uwe Hilbrands im Vorfeld der Norddeutschen über die langen Strecken bereits mit einem Krankheitsausfall zu tun. Kurz vor der Reise zu den Titelkämpfen nach Magdeburg meldete sich plötzlich Nachwuchs-Schwimmer Jaan Pasko mit 39,5 Grad Fieber krank. Er musste über seine drei Strecken abgemeldet werden. Der nächste Schock ereilte Uwe Hilbrands dann vor Ort, als Jennifer-Ruth Proske nach zwei zuvor starken Rennen so starke Beschwerden bekam, dass sie ins Krankenhaus fuhr. Diagnose: Kehlkopfentzündung. Ihr Rennen über 1500 Meter Freistil musste sie absagen. MP

Niels Huckschlag und Niklas Mechau konnten den 27:25-Auswärtssieg bei der HSG Barnstorf/Diepholz II nicht lange genießen. Die beiden Verbandsliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen hetzten gleich nach dem Abpfiff unter die Dusche und fuhren anschließend zusammen mit Lennart Hamsch nach Hannover. Dort feierte der frühere Schwaneweder Bundesliga A-Jugendliche Corven Krenke, der momentan beim Männer-Drittligisten TSV Burgdorf II spielt, seinen Geburtstag. Einen Tag später lief dann auch noch die Schwaneweder Whatsapp-Gruppe heiß, als die Nachricht von der neuerlichen Niederlage des Elsflether TB die Runde machte. Damit weisen die „Schwäne“ als Spitzenreiter nicht nur die bessere Tordifferenz auf, sondern haben auch zwei Punkte Vorsprung.

Fynn Bödeker ist beim SV Grambke-Oslebshausen ein Allrounder, wie er im Buche steht. Beim 32:26-Auswärtssieg über die SG Achim/Baden erzielte der A-Jugend-Handballer zunächst das 9:9 als Feldspieler. Zum 23:19 traf der etatmäßige Torwart als aufgerückter siebter Feldspieler bei einer taktischen Finesse seines Trainers Jochen Feldermann. Als wäre das nicht genug, folgte von ihm auch noch das 29:24 aus seinem eigenen Torkreis über 30 Meter ins gegnerische Netz. Er hatte den Wurf eines Achimers pariert, die bei ihrer Zeitstrafe den Torwart durch einen zusätzlichen Angreifer ersetzt hatten, und mit seinem erfolgreichen Wurf nicht lange gefackelt. Sechs Spieltage vor dem Saisonende steuert er mit seinem Team in der Landesliga auf Meisterschaftskurs. ELO

Die Faustball-Männer des Lemwerder TV fiebern bereits der Hallen-Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Nord in der Ernst-Rodiek-Halle entgegen. Damit das LTV-Team auch gut gerüstet in das Highlight am Sonnabend in Lemwerder (Beginn 14 Uhr) gehen kann, verzichtete die Frauen-Mannschaft des Vereins in dieser Woche sogar auf eine Trainingseinheit. Gut möglich, dass die LTV-Spielerinnen auch vor Ort die Daumen drücken. „Wir haben alle, auch ehemalige Akteure angeschrieben, damit es mit dem Aufstieg des Herrenteams klappt“, berichtete der Damen-Coach Arthur Dick.⇒ OSH

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