SVGO denkt schon an Pokal-Knüller Kandziora: Keiner wollte spielen

Grambke. Mit solchen Problemen hat ein Trainer selten zu kämpfen. "Eigentlich wollte keiner spielen", berichtete Frank Kandziora über die merkwürdige Situation vor dem Heimspiel des Fußball-Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen gegen den TSV Grolland, das 1:1 (1:1) endete. Der Hintergrund: Der SVGO trifft am Karfreitag um 15 Uhr im Viertelfinale des Lotto-Pokals auf dem Bremen-Liga-Spitzenreiter FC Oberneuland und niemand wollte sich im Vorfeld dieser Begegnung verletzen.
02.04.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jens Pillnick

Grambke. Mit solchen Problemen hat ein Trainer selten zu kämpfen. "Eigentlich wollte keiner spielen", berichtete Frank Kandziora über die merkwürdige Situation vor dem Heimspiel des Fußball-Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen gegen den TSV Grolland, das 1:1 (1:1) endete. Der Hintergrund: Der SVGO trifft am Karfreitag um 15 Uhr im Viertelfinale des Lotto-Pokals auf dem Bremen-Liga-Spitzenreiter FC Oberneuland und niemand wollte sich im Vorfeld dieser Begegnung verletzen.

Elf Mutige für die Startelf und drei später Eingewechselte fanden sich dann aber doch - und machte ihre Sache gegen den zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählenden TSV Grolland sehr ordentlich. "Zu Hause können wir gegen die Spitzenteams mithalten, aber auswärts ist eine Katastrophe", stellte Frank Kandziora erneut fest.

Zwar keine Katastrophe aber aus SVGO-Sicht durchaus ärgerlich war das, was sich vor dem Tor des TSV Grolland abspielte. "Wir hätten 4:1 oder 5:1 gewinnen müssen", sprach Kandziora die Szenen an, in denen Marco Grahl, Arne Dobrindt und der eingewechselte Michael Carstens frei vor Ercan Vayvalako weitere Treffer hätten ertzielen müssen. Um weitere "Hochkaräter" beraubte sich der SVGO selbst, denn immer wieder stoppte der Abseitspfiff die Offensivaktionen. "Gefühlte 100 Mal", fand Kandziora, der seine Mannschaft auf einen weit aufrückenden Gegner, der weitaus dringender als die Gastgeber dreifach punkten musste, eingestellt hatte.

Während der SVGO, der nach einem von Lansana Camara verursachten Foulelfmeter (21.) in Rückstand geriet und schnell durch den von Marco Grahl bedienten Kontantinos Katsanos (24.) egalisierte, also vorne noch deutlich Luft nach oben hatte, überzeugte er seinen Coach im Defensivbereich voll und ganz. Jeoffroy Nouwoussou legte Torjäger Bashkim Toski an die Kette und die beiden Sechser Timo Köhnemann und Fatih Sahin räumten gegen die zunehmend ideenloser werdenden Gäste kräftig ab. "In der zweiten Hälfte haben wir gar nichts zugelassen", lobte Kandziora. Am Freitag wartet auf Frank Kandziora wieder Normalität: Dann werden 18 Mann in der Startelf gegen den FCO stehen wollen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+