2:1 in Leverkusen: Der FC freut sich ganz besonders auf den 11.11.

Karnevalsstimmung in Köln

Leverkusen. Die Narren zählen die Tage herunter. Matthias Lehmann zählt mit.
08.11.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Marcus Bark

Die Narren zählen die Tage herunter. Matthias Lehmann zählt mit. „Das war der richtige Startschuss für Mittwoch“, sagte der Kapitän des 1. FC Köln am Sonnabend, nachdem seine Mannschaft das Derby bei Bayer Leverkusen mit 2:1 (1:0) gewonnen hatte. Lehmann verriet auch noch, dass der Trainingsplan optimal auf den Beginn der Karnevalszeit abgestimmt sei. Die Einheit am Mittwoch, den 11.11., beginnt schon um 9 Uhr. Pünktlich um 11.11 Uhr „sind wir dann in der Stadt“, so Peter Stöger. Der Trainer war so nüchtern, als müsse er schon wieder ein 0:0 gegen die TSG Hoffenheim kommentieren, wie in der vergangenen Woche passiert. „Wir hätten auch Karneval gefeiert, wenn wir das Derby verloren hätten. Nur hätte es dann wieder geheißen: Die sollen besser trainieren.“

Fans und Spieler des 1. FC Köln waren deutlich emotionaler nach dem verdienten Erfolg beim Rivalen, der in der Tabelle überholt wurde. „Es ist ein ganz besonderes Bonbon, jetzt vorbeigezogen zu sein“, spielte Lehmann erneut auf den Karneval an, auf den Dominic Maroh gar nicht warten wollte. „Leider ist die Busfahrt nicht so lang. Wir werden aber sicher in geselliger Runde noch ein paar Kölsch trinken“, sagte der Innenverteidiger, der mit seinen beiden Toren in der 17. und 73. Minute für den Sieg sorgte. „Ich glaube, dass es mein erster Doppelpack ist“, grübelte Maroh. Er lag richtig. Erst langsam hatte er sich nach einem Muskelbündelriss wieder an die Bundesliga herangetastet, war bei seinen drei Einsätzen zuvor zwei Mal eingewechselt worden.

Maroh sorgte auf der rechten Rheinseite für so etwas wie das Gegenteil von Karneval. „Wir haben insgesamt ein paar Punkte zu wenig“, klagte Roger Schmidt, der erstmals während seiner Zeit als Leverkusener Trainer drei Pflichtspielniederlagen hintereinander einsteckte. Den Gastgebern, die zu allem Übel auch noch Kyriakos Papadopoulos wegen einer „Notbremse“ mit Roter Karte verloren (53.), fehlte von Beginn an die Balance im Spiel. Der zwischenzeitliche Leverkusener Ausgleich durch einen Kopfball von Javier Hernandez (33.) entsprang einer der wenigen gelungenen Offensivaktionen des Tages.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+