Halbfinale (Bremer Handball-Pokal)

Kein Finaleinzug für den SV Grambke-Oslebshausen

Der SV Grambke-Oslebshausen ist im Halbfinale des Bremer Handball-Pokals der Frauen nicht unerwartet beim Vertreter aus der Landesklasse, SV Werder Bremen III, ausgeschieden.
06.02.2018, 16:08
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Der SV Grambke-Oslebshausen ist im Halbfinale des Bremer Handball-Pokals der Frauen nicht unerwartet beim Vertreter aus der Landesklasse, SV Werder Bremen III, ausgeschieden. Die Gäste aus der Bremenliga zogen mit 25:31 (10:16) den Kürzeren. „Wir haben uns dennoch beachtlich geschlagen, obwohl noch mehr drin gewesen wäre“, bilanzierte SVGO-Trainer Stephan Rix. Fehlende Alternativen auf der Bank zum Durchschnaufen seien auch ein Grund für die Schlappe so kurz vor dem Finale gewesen.

Der Bremenligist erwischte den besseren Start. Melina Iordanidis markierte nach vier Minuten bereits das 3:1 für den Gast. Doch dann wendete der Favorit das Blatt mit einem 5:1-Lauf zu einer eigenen 6:4-Führung. Bis zum Pausentee bauten die Grün-Weißen ihren Vorsprung dann kontinuierlich weiter aus. „Die zweite Halbzeit haben wir dann immerhin unentschieden gegen den klassenhöheren Tabellenzweiten gestaltet“, stellte Stephan Rix fest.

Viele technische Fehler und die man­gelnde gewohnte Leichtfüßigkeit hätten schließlich mehr verhindert, bedauerte der Übungsleiter. Tracy Stämmerling brachte den Außenseiter in der 49. Minute einmal beim 19:21 mit ihrem einzigen Torerfolg an diesem Abend bis auf drei Treffer heran.

Nach Alina von Leesens Tor zum 25:29 drei Minuten vor dem Ende betrug der Abstand auch nur vier Treffer. Doch selbst in Überzahl wurde es in den Schlussminuten nicht noch einmal eng. „Jetzt gilt die volle Konzentration der Liga“, so Rix. Die TuSG Ritterhude hat am 14. Februar in der Partie gegen den Ligarivalen aus der Landes­klasse, TS Woltmershausen, nun noch die Chance, Werder III ins Endspiel zu folgen.

SV Grambke-Oslebshausen: Drees; Feldermann (1), Stämmerling (1), Schwenkler, Hett (2), Iordanidis (5), Stucke (4), ­Appel, von Leesen (3), Tesch (2/2), Schultze (7/1), Czernek, Voß.

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