Eiskunstlauf

Kein Pfeiffer'sches Drüsenfieber bei Savchenko

Hamburg. Entwarnung für die Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko: Der Verdacht auf eine Erkrankung am Pfeiffer'sches Drüsenfieber ist ausgeräumt, es handelte sich lediglich um einen grippalen Infekt.
07.01.2010, 16:10
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Kein Pfeiffer'sches Drüsenfieber bei Savchenko

Glück im Unglück

dpa

Hamburg. Entwarnung für die Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko: Der Verdacht auf eine Erkrankung am Pfeiffer'sches Drüsenfieber ist ausgeräumt, es handelte sich lediglich um einen grippalen Infekt.

«Der Verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt», sagte der Verbandsarzt der Deutschen Eislauf-Union (DEU), Sven Authorsen. Die Chemnitzerin, die sich zusammen mit Robin Szolkowy auf die Titelverteidigung bei den Europameisterschaften vom 18. bis 24. Januar in Tallinn/Estland vorbereitet, absolviert schon seit dieser Woche eingeschränktes Training. «Ihr geht es deutlich besser», sagte Authorsen.

«Ich denke, dass wir ab dem Wochenende wieder voll in das Training einsteigen können», sagte Coach Ingo Steuer. Weder der Start bei der EM noch bei den Winterspielen im Februar in Vancouver ist gefährdet. Die Laboruntersuchungen ergaben, dass Savchenko Viren des Epstein-Barr-Virus, dem Erreger des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers, zwar im Blut hatte. Sie seien jedoch nicht akut.

Die dreimaligen Europameister sind enttäuschend in die Saison gestartet. Nach einem dritten Platz beim Grand-Prix-Finale und einer schmerzlichen Niederlage gegen die chinesische Konkurrenz hatten sie die deutschen Meisterschaften und alle geplanten Schaulauf-Auftritte über die Jahreswende abgesagt. (dpa)

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