Nagelsmann: Druck liegt beim BVB Keine Angst vor Dortmund

Sinsheim. Vor dem Schlager in Dortmund hat sich 1899 Hoffenheim in die Pole Position gebracht. Im Kampf um die direkte Champions-League-Teilnahme fiebert der Tabellendritte nun dem Duell beim Verfolger entgegen.
02.05.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ulrike John

Sinsheim. Vor dem Schlager in Dortmund hat sich 1899 Hoffenheim in die Pole Position gebracht. Im Kampf um die direkte Champions-League-Teilnahme fiebert der Tabellendritte nun dem Duell beim Verfolger entgegen. „Wir freuen uns auf das Spiel. Ich glaube bei aller Bescheidenheit, dass der Druck bei Dortmund liegt“, sagte Trainer Julian Nagelsmann, dessen Team beim mühsamen 1:0 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt aber nicht gerade die beste Empfehlung für die wegweisende Partie abgab.

Im mauen Sonntagabendspiel hatten sich die Zuschauer in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena bereits mit einem torlosen Remis abgefunden. Da wuchtete Abwehrspieler Benjamin Hübner den Ball doch noch per Kopf ins Tor des DFB-Pokalfinalisten (90.). Auf der Eintracht-Seite zuckte einer besonders heftig zusammen: Sportdirektor Bruno Hübner ist der Vater des Matchwinners.

„Er hat mir zum Tor gratuliert“, sagte Benjamin Hübner nach seinem Coup grinsend. „Ich hoffe, dass uns so etwas nicht auseinanderbringt.“ Zur Entstehungsgeschichte des Treffers konnte der Mann des Tages gar nicht viel sagen: „Ehe ich darüber nachdenken konnte, lag die ganze Mannschaft auf mir drauf.“ Trotz 65 Prozent Ballbesitz hatten sich die Hoffenheimer ungemein schwer getan, den Frankfurter Abwehrriegel zu knacken.

Der dritte Tabellenplatz soll es für die Hoffenheimer am Ende sein. Denn in der Qualifikation zur Champions League droht ein schnelles Aus für den Neuling. Als ungesetzte Mannschaft drohe ein richtiges Brett, erklärte Coach Nagelsmann. Trotzdem geht der Erfolgstrainer ganz gelassen die Herausforderung bei Borussia Dortmund an. „Wir müssen nicht gewinnen, aber wir wollen“, sagte er.

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