Entwarnung beim Heidkrug-Keeper Kirst: "Vielleicht kann ich spielen"

Delmenhorst. Aufatmen bei den Landesliga-Fußballern des TuS Heidkrug: Nachdem am Sonntag zunächst alles danach aussah, als hätte sich Torhüter Mikel Kirst im Bezirkspokalspiel gegen den Delmenhorster TB (Kreisliga) den kleinen Finger der rechten Hand gebrochen, gab es gestern Vormittag Entwarnung: "Ich war morgens nochmal im Krankenhaus. Es ist nur eine Kapselverletzung", erklärt der Torhüter.
02.08.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Delmenhorst. Aufatmen bei den Landesliga-Fußballern des TuS Heidkrug: Nachdem am Sonntag zunächst alles danach aussah, als hätte sich Torhüter Mikel Kirst im Bezirkspokalspiel gegen den Delmenhorster TB (Kreisliga) den kleinen Finger der rechten Hand gebrochen, gab es gestern Vormittag Entwarnung: "Ich war morgens nochmal im Krankenhaus. Es ist nur eine Kapselverletzung", erklärt der Torhüter.

Dabei war die erste Diagnose wenig erbaulich: Nach einem Zusammenprall mit DTB-Stürmer Andre Tüsselmann musste Kirst in der 28. Minute verletzt vom Platz und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. "Dort wurde der Finger geröntgt, und es hieß, er sei gebrochen. Ich habe einen Gips bekommen", sagt Kirst. Gestern morgen war der Keeper dann zu einer weiteren Untersuchung im Krankenhaus - mit dem Ergebnis, dass er jetzt Schiene statt Gips trägt: "Es hat sich herausgestellt, dass doch nichts gebrochen ist", freut sich Kirst, weiß aber auch: "Die Ärzte sagen trotzdem, dass ich vier Wochen Pause machen soll." Ob sich der 26-Jährige allerdings an den Ratschlag der Mediziner hält, ist fraglich: "Ich warte erstmal ab, wie sich der Finger in ein, zwei Tagen anfühlt", hat Kirst das erste Saisonspiel am kommenden Sonntag bei BW Hollage noch nicht ganz abgeschrieben.

Heidkrug-Trainer Ralf Faulhaber dürfte es in jedem Fall freuen, wenn er im ersten Punktspiel nicht auf seinen Stammtorwart verzichten muss: "Ich hoffe, dass er spielen kann. Sein Ausfall wäre eine große Schwächung für uns." In der Tat könnte Heidkrug das Fehlen von Kirst nur schwerlich kompensieren - Ersatzkeeper Marcel Ehlert hatte während der Vorbereitung einige Unsicherheiten offenbart. "Marcel hängt sich immer voll rein und hat seine Sache gut gemacht", betont Faulhaber, räumt aber ein: "In der Landesliga hätte er sicher einige Probleme."

Sollte Kirst tatsächlich über einen längeren Zeitraum pausieren müssen, hält es Faulhaber für denkbar, auf der Torhüterposition noch einmal personell nachzulegen. "Wenn der schlimmste Fall eintritt und Mikel uns lange nicht zur Verfügung steht, dann müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen", sagt der Trainer.

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