Oberliga-Männer des TV Neerstedt fahren souveränen 38:27-Heimsieg gegen Neuenhaus/Uelsen ein Klarer Favoritensieg statt feiner Handballkost

Neerstedt. Die ungewohnte Rolle des eindeutigen Favoriten schien die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in keinster Weise zu beeindrucken. Mit einem nie gefährdeten 38:27 (22:14)-Heimsieg gaben sich die Spieler von Trainer Dag Rieken gegen den Tabellenvorletzen SG Neuenhaus/Uelsen keine Blöße.
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Von Rainer Jüttner

Neerstedt. Die ungewohnte Rolle des eindeutigen Favoriten schien die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in keinster Weise zu beeindrucken. Mit einem nie gefährdeten 38:27 (22:14)-Heimsieg gaben sich die Spieler von Trainer Dag Rieken gegen den Tabellenvorletzen SG Neuenhaus/Uelsen keine Blöße.

Freunde der feinen Handballkost kamen allerdings kaum auf ihre Kosten. 'Das war kein schönes Spiel', befand auch Dag Rieken, der insgesamt zufrieden war, aber längst nicht mit allen Mannschaftsteilen. Am Angriff gab es mit 38 Toren kaum etwas zu kritiseren. 'Den hatten wir in den letzten zwei Wochen auch hauptsächlich trainiert, der war diesmal okay'. sagte Rieken. Die Abwehr kam bei ihm nicht so gut weg. Zum Beispiel fand die Mannschaft gegen die Ein-Mann-Show der Gäste einfach kein Mittel. Kämpferisch zwar durchaus ansprechend, in ihren spielerischen Mitteln jedoch limitiert, liefen gefühlte 95 Prozent der Angriffe über SG-Spielertrainer Dennis Leissink, der nie ganz auszuschalten war. Selbst durch eine Manndeckung nicht, als Neerstedt die 6:0-Abwehr umstellten. 'Da hat uns heute sicherlich Malte Grotelüschen gefehlt', sagte Rieken.

Andererseits gab es am Sieg nie einen Zweifel. Über 5:2 (6.), 8:4 (10.) war beim 17:10 (21.) bereits so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Beste Gelegenheit also, um diese Partie auch zu einigen Experimenten zu nutzen. Dabei gefiel Christoph Stüve, der gleich fünf Mal traf, aber auch der A-Jugendliche Ole Goyert, der bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf der Mittelposition eingesetzt wurde. Rieken wechselte ordentlich durch, was sich zweifelsfrei auch auf den Spielfluss auswirkte. Immerhin absolvierte Tim Schulenberg gerade einmal rund die Hälfte der Spielzeit, André Willmann sogar nur etwa 25 Minuten. Auf der rechten Neerstedter Angriffsseite lieferte Marcel Kasper in der ersten Hälfte eine starke Leistung ab, zwischen den Pfosten bot Alexander Prass nach der Pause eine gute Vorstellung. Die Neerstedter gönnen sich jetzt erst einmal eine zweiwöchige Pause, bevor sie am 29. Oktober die HSG Schwanewede/Neuenkirchen empfangen.

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