Werders weibliche A-Jugend fertigt Osnabrück mit 44:24 ab

Kleiner Kader – klarer Erfolg

Östliche Vorstadt. Die weibliche A-Jugend des SV Werder Bremen bestritt in der Handball-Oberliga ihr letztes Saisonspiel gegen die HSG Osnabrück mit einem ungewohnt kleinen Kader. Da sechs Spielerinnen aus den verschiedensten Gründen fehlten, traten die Bremerinnen gegen das Schlusslicht mit elf Akteurinnen an.
28.03.2019, 00:00
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Von Olaf Kowalzik
Kleiner Kader – klarer Erfolg

Sarah Seidel präsentierte sich im linken Rückraum in Torlaune.

OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123 und Olaf Kowalzik, Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Die weibliche A-Jugend des SV Werder Bremen bestritt in der Handball-Oberliga ihr letztes Saisonspiel gegen die HSG Osnabrück mit einem ungewohnt kleinen Kader. Da sechs Spielerinnen aus den verschiedensten Gründen fehlten, traten die Bremerinnen gegen das Schlusslicht mit elf Akteurinnen an. Die genügten aber, um die Niedersachsen klar mit 44:24 (20:11) in die Schranken zu weisen.

„Meine Spielerinnen haben noch einmal eine gute Leistung gezeigt“, sprach Werders Trainer Dominic Buttig von einem „ordentlichen Abschluss“. Seine Mannschaft beendet die Saison mit 12:8 Punkten auf dem dritten Platz und darf nun einige Tage durchschnaufen, bevor sie wieder in die Vorbereitung auf die Qualifikationsspiele zur Jugend-Bundesliga einsteigt.

Die Grün-Weißen setzten sich durch den Treffer von Sarah Seidel sofort auf 6:2 ab (11.) und bauten den Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf neun Tore aus. Trotz der klaren Führung ließen sie auch im zweiten Durchgang nicht nach, dabei trugen sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. „Das zeigt, dass wir im Angriff recht variabel agieren“, meinte Dominic Buttig. In seinem Team zeigten sich vor allem die beiden Rückraumspielerinnen Sarah Seidel (links) und Nina Engel (rechts) in besonders guter Torlaune.

SV Werder Bremen: Gärdes; Wehlau (5), Harjes (3), Dörgeloh (1), Engel (12), Seidel (10), Hertes (3/1), Majewski (2/1), Schengalz (3), Standke (2), Bösert.

Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen gab sich im Lokalderby der Oberliga gegen den TuS Komet Arsten keine Blöße. Sie verteidigte mit dem 18:13 (9:7)-Erfolg beim Viertplatzierten ihren zweiten Rang. Die Grün-Weißen blieben ihrer Tradition treu und setzten sich nach einem nervösen Hinspiel (24:24) im zweiten Vergleich klar gegen den Stadtnachbarn durch. „Dass wir nur 13 Gegentore zugelassen haben, war gigantisch“, lobte Werders Trainerin Grit Gerke ihren offensiven Deckungsverband. Ihre Mannschaft setzte sich durch das Tor von Jule Zimmer auf 7:3 ab (17.) und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Lediglich beim 8:7 wurde es einmal knapp, aber schon sechseinhalb Minuten später hatten Jasmin Jarocki, Tabita Otto und Tessa Budelmann die Gäste mit ihren Toren zum 11:7 wieder in ruhige Gewässer gebracht. „Meine Mannschaft hat in den gesamten 50 Minuten ruhig und sehr diszipliniert gespielt“, resümierte Grit Gerke mehr als zufrieden.

Am Sonntag wird es sich für die Grün-Weißen um 16 Uhr beim punktgleichen Verfolger JSG Wilhelmshaven zeigen, auf welchem Rang sie in die Ende April auszutragende Verbandsmeisterschaft einziehen werden.

SV Werder Bremen: Schikorra, Rau, Kükelhahn; Krawutschke (1), Zimmer (1), Oelzner, Schmiemann (1), Otto (2), Jarocki (1), Budelmann (4), Paeslack (4), Mackowiak (3/1), Behrens (1).

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