Boxring 46 Kirchweyhe Knock-Out nicht ausgeschlossen

Kirchweyhe·Leeste. Rüdiger Förster ist voller Vorfreude. 'Das ist eine ganz außergewöhnliche Sache, ein tolles Ding', schwärmt der 1. Vorsitzende des Boxring 46 Kirchweyhe im Hinblick auf dieses Wochenende.
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Knock-Out nicht ausgeschlossen
Von Malte Bürger

Kirchweyhe·Leeste. Rüdiger Förster ist voller Vorfreude. 'Das ist eine ganz außergewöhnliche Sache, ein tolles Ding', schwärmt der 1. Vorsitzende des Boxring 46 Kirchweyhe im Hinblick auf dieses Wochenende. Denn sowohl am heutigen Sonnabend als auch am Sonntag stehen sich in der Halle I der KGS Leeste nicht nur irgendwelche Faustkämpfer im Ring gegenüber, sondern Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Verein ist erstmals Ausrichter des länderübergreifenden Turnieres 'Integration durch Sport' des Landessportbundes Niedersachsen.

So ganz glauben kann es Rüdiger Förster noch immer nicht. Im vergangenen Jahr war er zu einer bundesweiten Konferenz aller teilnehmenden Projektgruppen der Stützpunktvereine ins hessische Offenbach gereist, aufgrund der dortigen Erfahrungen folgte schließlich die Bewerbung für eine Ausrichtung im Folgejahr.

Abwechslungsreiche Duelle

Die Chancen standen allerdings nicht allzu gut, schließlich gab es einige Konkurrenz aus dem norddeutschen Raum. Doch dann gab es plötzlich einen Anruf aus Hannover vom LSB, die Kirchweyher hatten den Zuschlag erhalten. Es folgten intensive Planungen, um ein attraktives Programm anbieten zu können. Mit Erfolg. Das Publikum darf sich auf abwechslungsreiche Duelle freuen. 'Mehr kann man als kleiner Verein nicht auf die Beine stellen', erklärt Förster stolz.

Die Veranstaltung beginnt heute um 14.30 Uhr. Ab dann können die Boxer der Zukunft dank eines Schnupperangebots erste Gehversuche machen. Eine halbe Stunde später wird es im Ring erstmals richtig ernst. Faustkämpfer im Alter zwischen elf und 27 Jahren aus insgesamt zwölf Vereinen konkurrieren in ihren Klassen um den Einzug in die Finals, für die dann am Sonntag ab 11 Uhr der Gong ertönt.

Zu den absoluten Höhepunkten gehört der Auftritt von Lokalmatadorin Jana Ring. Die 13-Jährige, amtierende Hamburgmeisterin der Schülerinnen ist direkt fürs Finale qualifiziert, kann sich also am ersten Wettkampftag in aller Ruhe die Stärken und Schwächen ihrer Kontrahentin anschauen, die zwischen Missery Dusbaba (ASC Nienburg) und Alena Rüffer (TSV Benstorf/Oldendorf) ermittelt wird. Mit Samira Kovacevic muss eine weitere Kirchweyherin bereits am Sonnabend ran, im Halbfinale trifft sie auf Ilona Skrzyruk vom TV Jahn Delmenhorst. Darüber hinaus bekommt es Furkan Aybay im Kadetten-Papiergewicht bis 46 Kilogramm mit dem Nienburger Herbert Gehring zu tun. Im Halbweltergewicht gibt es ein waschechtes Derby: Nadi Karamürsell misst sich mit Andreas Hilz vom TuS Syke. Mit Artem Eremenko (Junioren-Schwergewicht) und Anatol Anciferov (Jugend-Halbweltergewicht bis 60 Kilogramm) streifen zwei weitere Syker die Handschuhe über.

'Es haben sich aber auch drei Kämpfe mit deutschen Spitzenboxern ergeben, wobei der absolute Hauptkampf am Sonntag im Superschwergewicht stattfindet', erklärt Rüdiger Förster. Dann lassen Abdulrahman Harb (BAC Wolfenbüttel) und Florian Unger (TSV Benstorf/Oldendorf) den Ringboden beben. Außerdem gibt sich Bundesliga- und Nationalboxer Artur Graf vom ASC Nienburg die Ehre, der es im Weltergewicht bis 69 Kilogramm mit dem Wolfenbüttler Abdulaev Msto zu tun bekommt. Und auch der deutsche Juniorenmeister Walentin Wirt (ASC Göttingen) ist mit von der Partie: Im Jugend-Halbweltergewicht wartet Arne Bitter (BAC Wolfenbüttel) auf ihn. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

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