Hude baut mit 3:1 in Wiefelstede Vorsprung auf Abstiegszone aus Kollektive Glanzleistung

Wiefelstede. Beim FC Hude läuft es derzeit richtig gut, die Abstiegsränge rücken in immer weitere Ferne, auch wenn die Bezirkliga-Fußballer den Klassenerhalt noch nicht gesichert haben. Drei Tage nach dem 3:0-Heimerfolg über den TSV Abbehausen siegten die Huder beim SV Eintracht Wiefelstede mit 3:1.
02.05.2017, 00:00
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Kollektive Glanzleistung
Von Michael Kerzel

Wiefelstede. Beim FC Hude läuft es derzeit richtig gut, die Abstiegsränge rücken in immer weitere Ferne, auch wenn die Bezirkliga-Fußballer den Klassenerhalt noch nicht gesichert haben. Drei Tage nach dem 3:0-Heimerfolg über den TSV Abbehausen siegten die Huder beim SV Eintracht Wiefelstede mit 3:1. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben kollektiv sehr gut funktioniert“, lobte Trainer Lars Möhlenbrock. Seine Mannen haben die Taktik von Beginn an diszipliniert umgesetzt, trotz dünner Personaldecke. „Wir haben die Räume eng gehalten, gut gestanden und trotzdem Druck gemacht“, fasste Möhlenbrock zusammen.

Das 1:0 entstand nach einer Kombination „über fast alle Spieler“, wie Möhlenbrock berichtete: Zuletzt spielte Maik Spohler einen Ball auf den derzeit sehr treffsicheren Ole Schöneboom, der den Ball sicher am Torwart vorbei legte (9.). Nach rund einer halben Stunde musste Möhlenbrock den verletzten Baris Sarikaya auswechseln. Alexander Giehl ersetzte ihn. „Alex kommt rein und macht das genauso stark wie Baris vorher“, freute sich Möhlenbrock. Jeder setze sich für jeden ein, die Chemie stimme.

In der zweiten Halbzeit entfachten die Platzherren etwas mehr Druck, doch genau in die Drangphase hinein erhöhte der FC Hude die Führung. Yannik Osterloh steckte einen Ball auf Schöneboom durch und dieser bewahrte erneut die Nerven um versenkte das Leder im kurzen Eck (63.). Die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit erhöhte Kapitän Cüneyt Yildiz auf 3:0. Er nahm einen zu kurzen Abschlag von Wiefelstedes Torwart auf, lief zwischen zwei Verteidigern durch und lupfte den Ball aus 25 Metern über den Keeper (90.+2). Dass Wiefelstede zwei Minuten später noch zum 1:3 durch einen von Nicolas Heibült verwandelten Elfmeter kam, war lediglich Makulatur. Für den FC Hude geht es am Sonntag gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven weiter.

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