Konzentrierter Neerstedter Abwehrleistung beim 38:25-Sieg

Neerstedt. In der jüngsten Vergangenheit legte Dag Rieken den Schwerpunkt seiner Trainingsarbeit eindeutig auf die Abwehr, und das machte sich bei den Oberliga-Handballern des TV Neerstedt gestern auch deutlich bemerkbar. Mit einer konzentrierten Vorstellung in der Deckung und einem starken Torwart Maik Haverkamp dahinter, setzte Riekens Mannschaft die Vorgaben glänzend um und feierte einen vollauf verdienten 38:25 (14:8)-Erfolg.
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Rainer Jüttner

Neerstedt. In der jüngsten Vergangenheit legte Dag Rieken den Schwerpunkt seiner Trainingsarbeit eindeutig auf die Abwehr, und das machte sich bei den Oberliga-Handballern des TV Neerstedt gestern auch deutlich bemerkbar. Mit einer konzentrierten Vorstellung in der Deckung und einem starken Torwart Maik Haverkamp dahinter, setzte Riekens Mannschaft die Vorgaben glänzend um und feierte einen vollauf verdienten 38:25 (14:8)-Erfolg.

Acht Gegentreffer bis zur Pause sprechen dabei eine überdeutliche Sprache. Mit dieser feinen Leistung in der Defensive legten die Neerstedter die Basis für den später ungefährdeten Sieg. Die Komplimente des Trainers galten anschließend zwar der gesamten Mannschaft, dennoch verdiente sich insbesondere der Innenblock mit Malte Grotelüschen, Marcel und Malte Kasper sowie auch André Willmann die Bestnoten.

Die mehr als gelungene Integration der jungen Spieler wie den fünffachen Torschützen Torge Stilke, seinen Bruder Jared im Neerstedter Gehäuse sowie Ole Lehmkuhl und Christoph Stüve, der auch in der Abwehr eine gute Vorstellung zeigte, setzte noch einmal ein zusätzliches Sahnehäubchen auf die insgesamt starke Vorstellung des TV Neerstedt, der durch diesen Erfolg hinter den unangefochtenen Spitzenreiter Achim/Baden auf den zweiten Tabellenplatz kletterte.

Dabei hielten die keineswegs schwachen Gastgeber die Partie bis zur 20. Minute offen. Dann ging Neerstedt mit 8:7 erstmals in Führung. Wenn es überhaupt etwas an der Leistung des TVN zu kritisieren gab, dann vieleicht die bis dahin noch etwas nachlässige Chancenverwertung im Angriff. Als sich aber auch die nach der Pause spätestens beim 18:10 stabilisiert hatte, war nur noch die Höhe des Sieges fraglich. Als Malte Grotelüschen nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte sah (47.), begann die Zeit von Torge Stilke, der eine überaus stabile Leistung ablieferte und sich bei seinen fünf Toren keinen fehlwurf leistete.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+