Unnötige Neerstedter 26:27-Niederlage Kopf und Beine wollen nicht

Neerstedt. Die Niederlage bei der HSG Wilhelmshaven schien auf den ersten Blick nur so etwas wie ein Ausrutscher nach sechs siegreichen Partien zu sein, der nun einmal vorkommen kann. Doch das 36:38 hat bei den Oberliga-Handballern des TV Neerstedt offenbar doch Spuren hinterlassen. Zumindest wirkten die Spieler von Trainer Dag Rieken beim jüngsten Heimauftritt gegen den ATSV Habenhausen gedanklich noch angeschlagen, anders ist die unnötige 26:27 (14:15)-Niederlage kaum zu erklären. "Letztlich hat heute in den engen Phasen all das nicht geklappt, was uns bisher ausgezeichnet hat", sagte Rieken.
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Von Rainer Jüttner

Neerstedt. Die Niederlage bei der HSG Wilhelmshaven schien auf den ersten Blick nur so etwas wie ein Ausrutscher nach sechs siegreichen Partien zu sein, der nun einmal vorkommen kann. Doch das 36:38 hat bei den Oberliga-Handballern des TV Neerstedt offenbar doch Spuren hinterlassen. Zumindest wirkten die Spieler von Trainer Dag Rieken beim jüngsten Heimauftritt gegen den ATSV Habenhausen gedanklich noch angeschlagen, anders ist die unnötige 26:27 (14:15)-Niederlage kaum zu erklären. "Letztlich hat heute in den engen Phasen all das nicht geklappt, was uns bisher ausgezeichnet hat", sagte Rieken.

Charakteristisch dafür waren die letzten 30 Sekunden, in denen die Neerstedter gleich mehrfach die Möglichkeit vergaben, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Zunächst verpuffte die Chance bei eigenem Ballbesitz und trotz Überzahl in einem direkten schnellen Gegenstoß, der abgefangen wurde. Der Ball landete aber sogar noch einmal bei den Neerstedtern, die sofort den Torwart durch einen siebten Feldspieler ersetzten. Doch selbst diese doppelte Überzahl endete in einem kläglichen Angriffsversuch, statt wie zuvor besprochen, André Willmann einzusetzen.

"Das war heute einfach unser großes Manko. Kopf und Beine wollten nicht", sagt Rieken. So schlugen die Habenhauser die Gastgeber am Ende mit deren eigenen Waffen - schnellem Spiel und zahlreichen Gegenstoßtoren. Die Neerstedter schwächten sich zudem durch viele einfache Ballverluste, Fehlwürfe und schlechtes Rückzugsverhalten. Dabei führte in der ersten Hälfte bereits verheißungsvoll mit 9:6 (14.), um diesen Vorteil jedoch prompt mit der ersten Schwächephase zu verspielen. Nach dem knappen Halbzeitrückstand ging es mit der für die Neerstedter untypischen Fehlerkette weiter. Verkrampft und ängstlich stand am Ende auch die Abwehr nicht mehr.

Das wurmte natürlich auch Dag Rieken, der diesmal ungewöhnlich deutlich wurde: "Jetzt sind wir erst einmal endgültig vom hohen Ross der sechs Siege in Folge herunter. Doch wenn wir den Anspruch haben, oben mitzumischen, dann müssen wir solche Spiele eigentlich klar gewinnen."

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