Darts-Bundesligist verliert Heimspiele gegen Diedersen und Berlin und bangt um den Einzug in die Endrunde

Kräftiger Dämpfer für die „Ratten“

Bremen. Im Kampf um den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Darts-Meisterschaft musste das Bremer Team der „Ratten“ einen Rückschlag hinnehmen: Am Heimspieltag auf der Anlage in Woltmershausen unterlag die Mannschaft um „Ratten“-Kapitän Arnold Bindemann zunächst den stark aufspielenden Gästen vom SC Diedersen „Treble Bull“ mit 3:9, im Anschluss mussten sich die Gastgeber dann auch noch „The Vikings DC“ aus Berlin mit 5:7 geschlagen geben.
11.02.2019, 00:00
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Von Christian Markwort
Kräftiger Dämpfer für die „Ratten“

Jonas Dominiczak musste mit den "Ratten" zwei Niederlagen hinnehmen. Die Teilnahme an der DM-Endrunde ist jetzt wieder gefährdet.

Christian Markwort

Bremen. Im Kampf um den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Darts-Meisterschaft musste das Bremer Team der „Ratten“ einen Rückschlag hinnehmen: Am Heimspieltag auf der Anlage in Woltmershausen unterlag die Mannschaft um „Ratten“-Kapitän Arnold Bindemann zunächst den stark aufspielenden Gästen vom SC Diedersen „Treble Bull“ mit 3:9, im Anschluss mussten sich die Gastgeber dann auch noch „The Vikings DC“ aus Berlin mit 5:7 geschlagen geben.

Durch die Niederlagen verpassten die Bremer den Sprung auf den vierten Tabellenplatz und müssen als Fünfter nun in den noch ausstehenden Begegnungen beim DSV „Blind Gewinnt“ in Dortmund sowie gegen den amtierenden Deutschen Meister vom DC Vegesack (Sonnabend, 2. März, ab 12 Uhr), gegen die beiden abstiegsbedrohten Teams der „Lumberjacks“ aus Salzgitter und die „Wanderers“ aus Nortorf/Schleswig-Holstein (Sonnabend, 6. April, ab 12 Uhr) nach Möglichkeit punkten, damit sie sich am letzten Spieltag beim 1. DSC Bochum 1982 und Schlusslicht „Area of Darts“ aus Buxtehude (Sonnabend, 4. Mai, ab 12 Uhr) doch noch auf Rang vier vorkämpfen können. Der Favorit aus Diedersen ließ keine Zweifel aufkommen, wer die Partie für sich entscheiden würde. Während Stephan Köster seinem Einzel-Konkurrenten trotz starker Leistung mit 2:3 unterlag, konnte Henning Troue mit dem gleichen Ergebnis gewinnen und erzielte dabei sogar ein 100-„Highfinish“. Danach zog der Tabellenzweite allerdings davon, Rene Windeler unterlag deutlich 0:3, während
Jonas Dominiczak mit 1:3 das Nachsehen hatte. Marcel Rinkwitz verlor 0:3 gegen Philipp Hagemann, der aktuellen Nummer eins des DDV, während Tayfun Yerlikaya seinem Gegner überraschend 0:3 unterlag, „da er nicht zu seinem Spiel fand“, wie Bindemann erläuterte.

In den abschließenden Einzeln unterlagen Frank Bruns, trotz etlicher Highscores mit 1:3, Fuat Yildiz musste das Board mit dem gleichen Ergebnis verlassen. „Somit war die Messe bereits nach den Einzeln gelesen“, erklärte der geknickte Mannschaftskapitän, „da wir uneinholbar zurücklagen.“ Vom Spielverlauf her sei das Zwischenergebnis aus seiner Sicht „deutlich zu hoch ausgefallen, da wir die Chancen auf die Doppel aber in den entscheidenden Momenten nicht nutzen konnten, war das nicht zu ändern“. In den Doppelpartien präsentierten die Gastgeber auf gutem Niveau und konnten etwas Ergebniskosmetik betreiben. Bruns und Dominiczak gewannen ihr Spiel mit 3:1, Windeler und David Taskesen setzten sich mit 3:0 durch.

Allerdings verloren Peter Schiele und Marc Tasto mit 0:3 und Yerlikaya und Yildiz unterlagen ihren Gegnern mit 1:3, sodass die „Ratten“ das Nachsehen hatten. Die Begegnung gegen Berlin begann für die Bremer deutlich positiver: Nachdem Yerlikaya nach deutlicher Leistungssteigerung mit 3:1 gewann, unterlag Troue mit 0:3 „gegen einen starken Gegner“, wie Bindemann unterstrich. Die folgenden Spiele konnten Rinkwitz mit 3:1 und Windeler mit 3:0 für sich entscheiden, sodass Bremen mit 3:1 in Front lag. Anschließend konnte Schiele seine wenigen Chancen auf die Doppel nicht nutzen und unterlag mit 0:3, während Dominiczak im Topspiel gegen Berlins Benny Sensenschmidt mit 1:3 unterlag.

„Hier konnte der Topspieler der Gäste voll überzeugen“, lobte Bindemann, „da er in allen Sätzen im richtigen Moment auschecken konnte – wobei Jonas in jedem Leg gleichauf lag.“ In den letzten Einzeln unterlag Bruns mit 1:3, während sich Yildiz mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben musste. Dadurch lagen die „Ratten“ mit 3:5 zurück und mussten nun mindetens drei Doppel gewinnen, um einen Punkt zu behalten.

Rinkwitz und Windeler erledigten ihre Aufgabe souverän und gewannen sicher mit 3:1, während Yerlikaya und Yildiz ihr Spiel parallel nicht durchbringen konnten und denkbar knapp mit 2:3 unterlagen. In den abschließenden Doppeln konnten Troue/Schiele ihr Spiel gewinnen, doch unterlagen Bruns/Dominiczak mit 1:3, „sodass wir mit einem unglücklichem 5:7 die Boards verließen“, bedauerte Bindemann.

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