Vegesacks Ruderer Johannes Höweler freut sich dennoch über Platz sechs im DM-B-Finale / Auch Hanna Asmussen mit starker Leistung „Krebsen“ kostet die Führung

Hanna Asmussen vom Vegesacker Ruderverein (VRV) zog dank einer starken Leistung an der Seite ihrer Partnerin Lisa Schneemann vom Ruderverin Osterholz-Scharmbeck ins A-Finale der Leichtgewichts-Doppelvierer im Rahmen der Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften in Köln ein. Hier fehlte aber nach sieben Rennen ein wenig die Kraft. Deshalb musste sich Asmussen mit Position sechs begnügen. Aber auch Vegesacks Johannes Höweler und Nicolai Reiners verkauften sich teuer in Köln.
29.06.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Hanna Asmussen vom Vegesacker Ruderverein (VRV) zog dank einer starken Leistung an der Seite ihrer Partnerin Lisa Schneemann vom Ruderverin Osterholz-Scharmbeck ins A-Finale der Leichtgewichts-Doppelvierer im Rahmen der Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften in Köln ein. Hier fehlte aber nach sieben Rennen ein wenig die Kraft. Deshalb musste sich Asmussen mit Position sechs begnügen. Aber auch Vegesacks Johannes Höweler und Nicolai Reiners verkauften sich teuer in Köln.

Vegesack. Mit drei Aktiven beteiligte sich der Vegesacker Ruderverein (VRV) an den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Köln. Johannes Höweler belegte dabei einen guten sechsten Platz im B-Finale im Leichtgewichts-Junioren-Einer B. Für Höweler wäre aber sogar noch eine bessere Platzierung möglich gewesen. Er legte einen famosen Start hin und positionierte sich nach der Hälfte des Rennens um etwa eine Bootslänge vor der Konkurrenz auf Rang eins. Dann warf ihn aber ein technischer Fehler weit zurück.

Optimaler Auftakt

"Johannes krebste unglücklicherweise und konnte erst weiter fahren, nachdem ihn das Feld passiert hatte", berichtete Vegesacks Trainer Peter Dirlam. Die Meisterschaften hatten für Johannes Höweler optimal begonnen. Er qualifizierte sich als Vorlauf-Erster direkt für das Halbfinale. In diesem Semifinale erkämpfte sich der Youngster mit einem vierten Platz die Startberechtigung für das B-Finale. "In seinem Wettkampf hatten in diesem Jahr so viele Boote gemeldet, dass sogar drei Läufe in der Vorschlussrunde ausgefahren werden mussten. Daher war die Freude nach überstandener Qualifikation natürlich umso größer", teilte Peter Dirlam mit.

Vegesacks Hanna Asmussen musste zusammen mit ihrer Partnerin Lisa Schneemann vom Ruderverein Osterholz-Scharmbeck nach Platz fünf im Leichtgewichts-Doppelzweier A sowie nach Position vier im Doppelvierer jeweils den Weg über die Hoffnungsläufe gehen. Im Doppelzweier stießen Asmussen und Schneemann mit einem souveränen Sieg ins Halbfinale vor. "Das war ein super Rennen", freute sich Peter Dirlam. Mit einem vierten Rang in der Vorschlussrunde glückte anschließend auch die Qualifikation für das B-Finale. In diesem B-Finale lagen Asmussen und Schneemann nach 1500 Metern noch auf dem zweiten Platz. "Doch dann mussten sich die beiden noch einem Zweier aus Würzburg geschlagen geben", berichtete Peter Dirlam. Der dritte Rang war aber auch ein Erfolg.

Im Doppelvierer gelang Hanna Asmussen und Lisa Schneemann dank der vierten Position im Hoffnungslauf sogar der Sprung ins A-Finale. "Im siebten Rennen des Wochenendes fehlte hier dann schließlich die Kraft, um an den Gegnern vorbei zu rudern, so dass ein sechster Platz im A-Finale der Leichtgewichts-Vierer heraussprang", informierte Dirlam.

Nicolai Reiners zufrieden

Vegesacks Nicolai Reiners landete im Leichtgewichts-Zweier A an der Seite seines Partners Jannes Rosig vom Bremer RC Hansa nach einem ordentlichen dritten Platz im Vorlauf ebenso wie Hanna Asmussen zunächst in der Hoffnungsrunde. Mit einem weiteren dritten Rang in diesem Hoffnungslauf durften Reiners und Rosig dann doch noch am Halbfinale teilnehmen. Anschließend ruderte das Bremer Duo sogar ins A-Finale. Hier begannen sie auch vorzüglich. "Ab der Streckenhälfte vermochten sie allerdings nicht mehr den Anschluss an die Gegner zu halten", sagte Peter Dirlam. Aber auch mit dem sechsten Platz zeigten sich die Hansestädter am Ende zufrieden.

Nicolai Reiners startete nur zwei Stunden später auch noch in einer Renngemeinschaft im Leichtgewichts-Achter. Die acht Ruderer traten erstmals in dieser Konstellation zusammen an. "In einem starken Fünf-Boote-Feld hielt die Mannschaft um Nicolai Reiners lange Zeit gut mit, musste aber am Ende doch den anderen Booten den Vortritt lassen", bilanzierte Peter Dirlam.

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