Fußball-Kreisliga Osterholz Kreisliga-Kellerkinder außer Rand und Band

Außer Rand und Band präsentierten sich die Kellerkinder Barisspor und VfR Seebergen/Rautendorf bei ihrem Donnerstag-Auftritt in der Fußball-Kreisliga Osterholz.
27.04.2018, 17:01
Lesedauer: 3 Min
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Von Reiner Tienken

Landkreis Osterholz. Außer Rand und Band präsentierten sich die Kellerkinder Barisspor (0:9 gegen SV Blau-Weiß Bornreihe II) und VfR Seebergen/Rautendorf (0:10 beim FC Hansa Schwanewede) bei ihrem Donnerstag-Auftritt in der Fußball-Kreisliga Osterholz. Der TSV Eiche Neu St. Jürgen spulte auf dem Platz eine Energieleistung ab, münzte einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg gegen den SV Löhnhorst um.

Barisspor – SV Blau-Weiß Bornreihe II 0:9 (0:5): Die Begegnung entwickelte sich zu einer besseren Trainingseinheit für die Gäste. „Wir haben uns ein bisschen eingeschossen für das Kreispokalfinale“, sagte SV-Trainer Julian Gelies. Die Platzherren machten zu Beginn Dampf, mussten allerdings früh ihrem Anfangstempo Tribut zollen. Die Messe war so bereits nach 33 Minuten und einem 5:0-Vorsprung der Blau-Weißen gelaufen. Besonders schön anzusehen war das 4:0, dass Phillip Behrens nach einer Ballstafette mit wenigen Kontakten sicherstellte. Barisspor-Torwart Mustafa Avanas vereitelte eine höhere Abfuhr. Remzi Kaymak fehlte in der Abwehr die Unterstützung. Marvin Witte war bei der SV-Reserve kaum zu halten, bereitete dem Gastgeber erhebliche Probleme. Phillip Behrens schnürte einen Dreierpack. Barisspor nahm das Heimdebakel in ruhiger Gemütsverfassung hin.

FC Hansa Schwanewede – VfR Seebergen/Rautendorf 10:0 (5:0): „Die Jungs haben es von Anfang an ernst genommen“, bemerkte Andreas Dirks nach dem Schützenfest im Heidestadion. Angriff über Angriff rollte auf das Gäste-Gehäuse. Der Hansa-Trainer hätte gerne ein knapperes Resultat akzeptiert, wenn sein Team verletzungsfrei geblieben wäre. Dominik Willkomm (Knöchel) und Daniel Gaese (muskuläre Probleme) trugen eine Blessur davon. Gaese hob die VfR-Verteidigung gleich fünfmal aus den Angeln. „Endlich ist der Knoten wieder geplatzt bei ihm“, befand Dirks nach der Durststrecke seines Knipsers. Kevin Müller wartete mit zwei Freistoßtreffern auf. VfR-Schlussmann Sabri Sardas verhinderte eine höhere Schmach. Der Gast blieb bei seinen Offensivbemühungen merklich blass. „Wir haben keinen Zweikampf gewonnen“, sagte Sabri Sardas. Roman Klee sah nach einem Frustfoul die Rote Karte (82.).

SV Komet Pennigbüttel II - FC Hambergen II 0:1 (0:0): Mit einem der letzten Spielzüge holte die Reserve der "Zebras" noch zum Siegtreffer aus. Die Gäste schickten nach einer Balleroberung im Mittelfeld Florian Lütjen auf Reisen, der vor dem 1:0 die Ruhe und Übersicht vor dem Komet-Kasten behielt. „Die erste Halbzeit gehörte uns. Die zweite Halbzeit plätscherte dahin“, fasste Routinier Andreas Krohn die 90 Minuten auf dem B-Platz zusammen. Krohn gelangte auch zu ein paar Halbchancen. Das Derby bot viel Leerlauf. Viel Mittelfeldgeplänkel und viele Zweikämpfe, die für einen eher geringen Unterhaltungswert sorgten. Schiedsrichter Uwe Lindemann (ATSV Scharmbeckstotel) durfte zufrieden zur Kenntnis nehmen, dass es bedingt durch ein Parallelspiel auf dem A-Platz keine riesengroßen Aufreger bei Torszenen gab. Der Ballfangzaun und die Banden am Spielfeldrand verhinderten Unannehmlichkeiten beim Prestigekampf.

TSV Eiche Neu St. Jürgen – SV Löhnhorst 4:2 (1:2): Der Gast gab dem Gastgeber eine Halbzeit lang große Rätsel auf. Die Löhnhorster überbrückten schnell das Mittelfeld, kreuzten häufig gefährlich vor dem Eiche-Tor auf. Niklas Meißner nutzte einen an Jannik Dargel verursachten Foulelfmeter zur Gäste-Führung. Jannik Dargel dehnte den Vorsprung nach vorzüglicher Vorarbeit von Chris Hybsz aus. Marco David verkürzte den Eiche-Rückstand per Foulelfmeter praktisch mit dem Pausenpfiff. Marco David war es auch, der einen höchst umstrittenen Foulelfmeter zum 2:2-Ausgleich versenkte. Christian Roschen drehte den Spieß mit einer satten Direktabnahme ganz um. Jonas Brünjes machte mit einem Joker-Tor zum glücklichen 4:2 für die nach dem Wechsel zielstrebigeren Platzherren alles klar. Pechvogel in den Eiche-Reihen war Andre Kück, der neben einem Lattentreffer (11.) noch einmal in völlig freier Schussposition überhastet verzog.

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