Landesliga-Kegler eröffnen Saison / Carat-Damen über dritten Rang enttäuscht KSK Weser-Walle zum Auftakt auf Platz zwei

Bremen. Zum Saisonauftakt trafen sie sich alle in Bremerhaven – die Sportkeglerinnen und -kegler der beiden Landesligen Bremens. Im turnusmäßigen Wechsel werden sie dort und auf den Bahnen in Osterholz-Scharmbeck und Bremen ihre Punktspiele in Turnierform austragen.
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Von Wolfgang Merdes

Zum Saisonauftakt trafen sie sich alle in Bremerhaven – die Sportkeglerinnen und -kegler der beiden Landesligen Bremens. Im turnusmäßigen Wechsel werden sie dort und auf den Bahnen in Osterholz-Scharmbeck und Bremen ihre Punktspiele in Turnierform austragen.

Bei den Damen setzte sich das Team von LTS/KC Nordlichter Bremerhaven II erwartungsgemäß überlegen durch und hat erst einmal bei noch vier spielfähigen Mannschaften die Tabellenspitze übernommen. Der KSC Störtebeker sowie KSC Carat II folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Die Carat-Spielerinnen hatten sich wesentlich mehr vorgenommen und waren über ihren dritten Platz doch ein wenig enttäuscht. Dabei kegelte Anstarterin Christa Burbott 872 Holz und die Aussichten auf einen vorderen Platz stiegen weiter, als Bundesliga-Auswechselspielerin Daniela Efler noch ein paar „Körner“ drauflegte und mit 878 Holz die Bahn verließ. Sie lagen damit auf Platz zwei und es folgte die deutsche Meisterin der Behinderten – was konnte da eigentlich noch schief gehen? Doch Susi Spalteholz-Nürge (812) kam auf den Bahnen überhaupt nicht zurecht und hatte darüber hinaus auch noch einmal die falsche Gasse gewählt, was sie acht Holz kostete. 25 Wurf vor dem Ende ließ sie sich gegen Angelika Heidemann auswechseln. Doch auch sie konnte nicht mehr viel bewegen, so dass am Ende ein Minus von 28 Holz unter Schnitt herauskam. Damit rutschte Carat auf Platz drei. Birgit Eckinger als Schlussstarterin hatte auch keinen guten Tag erwischt und kam nur auf 852 Holz. „So einen Tag habe ich noch nicht erlebt und er wird sich auch nicht wiederholen“, resümierte Spalteholz-Nürge.

Die Herrenstaffel hat gegenüber der vergangenen Spielzeit ein anderes Gesicht bekommen und sich um zwei auf acht teilnehmende Mannschaften vergrößert. Mit LTS II Bremerhaven, KSK Leuchtenburg, AuV Scharmbeckstotel und ESV Sebaldsbrück sind vier neue Teams in die höchste Spielklasse des Landes aufgestiegen.

Während die SG GSC / Frei Weg 09 Bremerhaven auf ihren Heimbahnen ihre gesamte Routine ausspielte und nach einem überlegenen Sieg die Tabelle anführt, setzte sich der KSK Weser-Walle mit einer sehr guten Mannschaftsleistung auf Platz zwei und ist damit vorerst beste Bremer Mannschaft. Der TSV Grolland I als Fünfter und der ESV Sebaldsbrück als Sechster hatten doch sichtliche Probleme, auch nur annähernd an die Leistungen der führenden Mannschaften heranzukommen.

Einen starken Auftritt hatten die Weser-Waller, die mit Ralph Bräuer (890) anstarteten, der eine starke Leistung abrief und damit Hans-Jörg Heidmann (857) – eingesprungen für den fehlenden Ralph Sickfeld – den Schub mitgab, um nicht im Mittelfeld zu versinken. Torsten Rohde (900) zeigte sich wieder einmal in Spiellaune und brachte das Team mit seiner ausgezeichneten Leistung nach einem kurzzeitigen Rückschlag wieder auf den zweiten Platz. Diesen gaben sie nicht mehr ab, auch wenn die dann folgenden Stephan Behrens (898) und Carsten Grziwa (900) mit ihren hervorragenden Spielen noch versuchten, an die führende SG aus Bremerhaven heranzukommen. „Das SG-Team war heute zu stark, um es schlagen zu können. Mit dem zweiten Platz und als bestes Bremer Team können wir eigentlich zufrieden sein“, sagte Mannschaftsführer Rohde.

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