Davis Cup Kühnen: Heimturniere wichtig für Davis Cup

Stuttgart. Teamchef Patrik Kühnen hat die Bedeutung der Heimturniere in Stuttgart und Hamburg als Nominierungskriterium für das Davis-Cup-Relegationsspiel der deutschen Tennis-Herren im September gegen Südafrika betont.
14.07.2010, 14:01
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Stuttgart. Teamchef Patrik Kühnen hat die Bedeutung der Heimturniere in Stuttgart und Hamburg als Nominierungskriterium für das Davis-Cup-Relegationsspiel der deutschen Tennis-Herren im September gegen Südafrika betont.

«Es sind noch ein paar Wochen, aber es ist natürlich so, dass mit Stuttgart und Hamburg zwei große und zugleich die letzten beiden Sandplatzturniere in diesem Jahr in Deutschland stattfinden, bevor die Spieler zu den Hartplatzturnieren in Amerika reisen», sagte Kühnen am Rande des ATP-Turniers in Stuttgart. «Insofern schaue ich mir die Spiele sehr intensiv an, um die letzten Eindrücke auf Sand zu gewinnen.»

Auf eine Mannschaft festlegen will sich der 44-Jährige allerdings erst «etwa zehn Tage» vor der wichtigen Begegnung, die vom 17. bis 19. September wie das ATP-Turnier in dieser Woche auf den Sandplätzen des Stuttgarter Weissenhofs gespielt wird. «Im Moment ist die Nominierung noch relativ offen, weil wir viele Spieler in vergleichbaren Ranglistenpositionen haben», erklärte Kühnen. «Ich werde auch die nächsten Wochen auf den Hartplätzen verfolgen. Aber es ist sicher so, dass die Spiele hier und nächste Woche in Hamburg eine gewisse Bedeutung haben, weil sie auf Sand stattfinden.»

Daran, dass Philipp Kohlschreiber bislang als einziger Spieler gesetzt ist, hat die glatte Erstrunden-Pleite des Augsburgers in Stuttgart gegen Florian Mayer dennoch nichts geändert. «Man kann davon ausgehen, dass Philipp dabei ist», sagte Kühnen. «Ich weiß um seine Stärken im Davis Cup. Er war in den letzten Jahren für uns ein enorm wichtiger Spieler.»

In ihren Auftakteinzeln in Stuttgart haben sich zudem der Bayreuther Mayer mit seinem 6:4, 6:2-Erfolg gegen Kohlschreiber und Simon Greul mit dem Sieg gegen seinen Stuttgarter Kumpel Michael Berrer Pluspunkte im Notizblock des Teamchefs gesichert. «Florian Mayer hat ein sehr starkes Match gezeigt und an seine guten Leistungen auf Sand angeknüpft. Und Simon hat sich durchgebissen.» (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+