Nach Werder-Führung dreht SVGO II auf / Auch Schwanewede/Neuenkirchen II siegreich Kuriose Auszeit hilft Sempf-Team in die Spur

Bremen-Nord. Sowohl die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II als auch der SV Grambke-Oslebshausen II lösten ihre Pflichtaufgaben gegen Teams aus dem Tabellenkeller der Handball-Kreisliga der Frauen souverän.
09.03.2011, 05:00
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Kuriose Auszeit hilft Sempf-Team in die Spur
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Sowohl die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II als auch der SV Grambke-Oslebshausen II lösten ihre Pflichtaufgaben gegen Teams aus dem Tabellenkeller der Handball-Kreisliga der Frauen souverän.

Bremen 1860 - SV Grambke-Oslebshausen II 15:20 (10:11): Die SVGO-Damen schienen ihr Schicksal an diesem Tag eng mit dem von Werder verknüpft zu haben. Erst als der Schiedsrichter eine Auszeit pfiff, damit ein Zuschauer den 2:1-Führungstreffer der Bremer in Freiburg bestätigen konnten, lief es für die Gäste plötzlich wie geschmiert. "Unglaublich, so etwas habe ich noch nie erlebt", lachte SVGO-Trainerin Karina Sempf über diese kuriose Spielpause. Lange Zeit hatte sich ihr Team schwer getan, geriet sogar mit 7:10 in Rückstand. Nicole Tesch traf mit einem Freiwurf kurz vor Pause zur ersten Führung. Tesch war es auch, die mit acht Treffern dann fast im Alleingang für die Entscheidung sorgte. Hinten hielt Sylvia Dorow den Kasten dicht. "Endlich haben wir auch mal nur einen Siebenmeter verworfen", freute sich Sempf über einen am Ende ungefährdeten Sieg.

SV Grambke-Oslebshausen II: Dorow; Tesch (8), Kodanek (6/3), Gesa Schmidt (1), Warwas, Rahtjen, Sempf (2), Pierags-Beneke (2), Macha, Antje Schmidt, Fröse (1).

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - SG Buntentor/Neustadt 19:12 (11:5): Die kalte Dusche gab es zum Glück nur nach der Partie. In den 60 Spielminuten davor präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Heiner Wenzel zwar nicht in Topform, waren aber stets Herr der Lage. Über 4:1 und 8:3 marschierten sie in die Pause. So ging es in Hälfte zwei weiter. Aus einer gut stehenden Abwehr wurden die Treffer erzielt, wobei Wenzel zugab, dass der dritte Sieg in Folge noch deutlich höher hätte ausfallen können. "Aber ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss." Höher springen werden die HSG-Frauen bei den kommenden Aufgaben gegen die Topteams der Liga aber sicherlich in jedem Fall müssen.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Lehmann, Ossig; Haensgen (1), Petersen (5/3), Marschollek (2), Baumhöfer (2), Woelke, Frank (2), Krenke (3), Eibner (3/2), Dennhardt (1/1), Koß.

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