Snowboard Laböck verpasst Finale bei Snowboard-Weltcup

Kreischberg. Die deutschen Snowboarder haben einen unbefriedigenden Start in das Olympia-Jahr erwischt. Beim Weltcup am Kreischberg in Österreich überzeugte nur Isabella Laböck als Fünfte beim Sieg der Niederländerin Nicolien Sauerbreij im Parallel-Riesenslalom.
06.01.2010, 17:40
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Kreischberg. Die deutschen Snowboarder haben einen unbefriedigenden Start in das Olympia-Jahr erwischt. Beim Weltcup am Kreischberg in Österreich überzeugte nur Isabella Laböck als Fünfte beim Sieg der Niederländerin Nicolien Sauerbreij im Parallel-Riesenslalom.

Die beiden bereits für Vancouver qualifizierten Damen, die weiterhin im Weltcup führende Amelie Kober und Selina Jörg, belegten nach ihrem Aus in der Qualifikation am Ende die Ränge 19 und 20. Bei den Herren ging der Sieg an den kanadischen Mehrfach-Weltmeister Jasey Jay Anderson. Patrick Bussler (Aschheim) beendete den Wettkampf auf dem 13. Rang.

«Ich liebe diesen Hang. Er ist gut für mich und ich bin froh, dass ich daraus meinen Vorteil ziehen konnte», sagte der Parallel-Riesenslalom-Weltmeister Anderson, der nach seinem 58. Weltcup-Podium einer der Hauptfavoriten für Olympia ist. Der Mehrfach-Weltmeister ist trotz dreier Winterspiel-Teilnahmen dort noch ohne Medaille.

Für die Olympischen Winterspiele sind bereits Turin-Silbermedaillengewinnerin Kober, Laböck, Bussler und Jörg im Parallel-Riesenslalom qualifiziert. Der Obsterstdorfer David Speiser löste sein Ticket im Snowboardcross. In der Halfpipe will Christophe Schmidt noch die Norm für Vancouver erfüllen.

Anke Karstens hat im Parallel-Riesenslalom noch am 17. Januar beim Weltcup in Nendaz/Schweiz eine Chance. Die halbe Norm hat sie mit einem 15. Rang schon erfüllt, die zweite Top-16-Platzierung verpasste sie nun in Österreich als 17. äußerst knapp. (dpa)

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