Wiefelstede Lachmund außer sich

Wiefelstede. Daniel Lachmund war fassungslos, überschlug sich immer wieder fast beim Reden. „Seit 32 Jahren stehe ich auf dem Fußballplatz, aber ich habe noch nie erlebt, dass ein Schiedsrichter so viel Einfluss auf ein Spiel genommen hat“, sagte der Trainer des Bezirksligisten TSV Ganderkesee, nachdem seine Mannschaft am Sonntag beim SV Eintracht Wiefelstede mit 1:3 (0:0) verloren hatte.
09.05.2016, 00:00
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Lachmund außer sich
Von Christoph Bähr

Daniel Lachmund war fassungslos, überschlug sich immer wieder fast beim Reden. „Seit 32 Jahren stehe ich auf dem Fußballplatz, aber ich habe noch nie erlebt, dass ein Schiedsrichter so viel Einfluss auf ein Spiel genommen hat“, sagte der Trainer des Bezirksligisten TSV Ganderkesee, nachdem seine Mannschaft am Sonntag beim SV Eintracht Wiefelstede mit 1:3 (0:0) verloren hatte.

Der Knackpunkt der Partie war die 74. Minute. Zu dem Zeitpunkt führten die Ganderkeseer beim Mitkonkurrenten im Abstiegskampf mit 1:0. Marko Schrank hatte nach Vorarbeit von Dariusch Azadzoy getroffen (55.). Dann griffen die Wiefelsteder an, und Gäste-Verteidiger Marc Rässler bekam im eigenen Strafraum einen Schuss an die Hand. „Er hatte die Arme angelegt, und der hat aus drei Metern Entfernung geschossen“, schilderte Lachmund. „Da einen Elfmeter zu geben, ist brutal.“ Was den Coach fast noch mehr ärgerte: Rässler sah auch die Rote Karte vom Unparteiischen Pascal Gebken (TuS Eversten), weil er eine klare Chance vereitelt haben soll. „Leider gab es noch mehr Situationen, in denen der Schiri gegen uns entschieden hat“, sagte Lachmund. Zum Beispiel habe es in der Schlussphase nach einem Foul an Michael Eberle keinen Strafstoß gegeben.

Allein auf Gebken schieben wollte der Coach die bittere Niederlage in einem Spiel, das in der ersten Hälfte wegen der Verletzung eines Wiefelsteders rund 20 Minuten lang unterbrochen war, aber nicht. „Wir hätten auch das 2:0 nachlegen müssen“, unterstrich er. Nach dem Führungstor hatte Christoph Stolle eine Chance, dann traf Eberle die Latte. Stattdessen schossen Maik Ebeling mit dem erwähnten Elfmeter (74.), Julian Hellbusch (83.) und Kilian-Christian Kreye (90.) die Gastgeber zum Sieg, die somit die Abstiegsränge verließen. Ganderkesee rutschte dagegen unter den Strich. „Trotzdem werden wir so weitermachen. Mein Team hat in Wiefelstede gut gespielt“, betonte Lachmund.

CRB

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