SAV schafft späten Ausgleich zum 1:1 Laesch ärgert Özkuls „Eiertor“

Vegesack. „Zu wenig“ lautete das Fazit der beiden Trainer nach dem Abpfiff. Damit meinten sie die Punkteteilung im Spitzenspiel der Fußball-Bremen-Liga an der Konrad-Adenauer-Allee zwischen dem TuS Schwachhausen und der SG Aumund-Vegesack.
11.05.2015, 00:00
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Von Klaus Grunewald

„Zu wenig“ lautete das Fazit der beiden Trainer nach dem Abpfiff. Damit meinten sie die Punkteteilung im Spitzenspiel der Fußball-Bremen-Liga an der Konrad-Adenauer-Allee zwischen dem TuS Schwachhausen und der SG Aumund-Vegesack.

Allerdings durfte SAV-Coach Jens Heine zufriedener sein als sein Kollege Thomas Laesch. Denn erst in der Nachspielzeit gelang Abdullah Özkul letztlich mit einem sehenswerten Freistoßtor der 1:1-Ausgleich für die Gäste. Zehn Minuten vorher hatte Ranko Popovic die Hausherren in Führung gebracht

Auf den dritten Tabellenplatz hatten es beide Teams abgesehen. Infolge der Punkteteilung rutschten sie jedoch mit jetzt jeweils 54 Punkten auf den vierten (SG Aumund-Vegesack) und fünften Rang (TuS Schwachhausen) ab. Lachender neuer Dritter ist nach dem knappen 6:4-Erfolg im Nachbarschaftsduell beim Nachbarn SV Türkspor der Blumenthaler SV mit ebenfalls 54 Punkten und der besten Tordifferenz.

In einer erwartet engen und weitgehend ausgeglichenen Partie besaßen die Gastgeber in der ersten Halbzeit die größeren Spielanteile. „Da sind wir noch nicht richtig in die Partie gekommen“, analysierte Jens Heine, der bei seiner Mannschaft die gewohnte Konzentration und Konsequenz im Spielaufbau vermisste. Freilich taten sich auch die Schwachhauser in der Offensive schwer und ließen vor allem im Abschluss die nötige Sicherheit vermissen. Die Folge: Die Zuschauer sahen in den ersten 45 Minuten wenig Aufregendes.

Das sollte sich nach dem Wiederanpfiff zumindest phasenweise ändern. Und die erste Großchance, um in Führung zu gehen, besaßen die Gäste. Doch der Ball nach dem Distanzschuss von Adrian Felis in der 67. Minuten sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Besser machte es 13 Minuten später Ranko Popovic. Er brachte das Leder nach einem einem Freistoß per Kopf im SAV-Tor unter. Ärgerte sich Jens Heine: „Da haben wir in der Abwehr schlicht gepennt.“

Die Nordbremer wären wohl endgültig auf der Verliererstraße eingebogen, hätte Martin Janke unmittelbar nach dem Wiederanpfiff getroffen. Doch sein Gewaltschuss landete zum Glück für die Gäste an der Oberkante der Latte. Kommentar von Thomas Laesch: „Eine 2:0-Führung hätten wir nicht mehr aus der Hand gegeben.“ Allerdings waren sich die Fans des TuS Schwachhausen wohl sicher, dass auch der Popovic-Treffer für den Sieg reichen würde. In der 91. wurden sie indes aus ihren Träumen vom dritten Tabellenplatz gerissen. Abdullah Özkul zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern und spitzem Winkel direkt ins lange Eck zum Ausgleich ins Schwachhause Gehäuse. Danach war Schluss und TuS-Trainer Thomas Laesch ärgerte sich über das „Vegesacker Eiertor“.

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