Wildeshauser triumphiert bei Jahresschluss-Open, Delmenhorster Höffer auf Rang drei

Lammers gewinnt Sottrumer Schachturnier

Sottrum. Es war durchaus ein ungewöhnlicher Termin. Schließlich wurde dieses Mal unter der Woche gespielt.
02.01.2017, 00:00
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Lammers gewinnt Sottrumer Schachturnier
Von Malte Bürger

Sottrum. Es war durchaus ein ungewöhnlicher Termin. Schließlich wurde dieses Mal unter der Woche gespielt. Der Zeitpunkt – kurz nach dem Weihnachtsfest und unmittelbar vor Silvester – machte es aber immerhin möglich, dass kürzlich doch wieder 72 Schachspieler bei den Jahresschluss-Open des SC Sottrum zu Gast waren. „Natürlich wünscht man sich als Veranstalter ein Feld von 90 oder 100 Spielern, aber auch so sind wir zufrieden“, sagte Bodo Becker, Organisator des Turniers. Zum inzwischen 24. Mal hatte der Verein an die Bretter gebeten, „damit haben wir wieder einmal gezeigt, dass wir noch leben“, meinte Becker.

Die Stimmung im Lager der Sottrumer war gut, auch weil sich Lokalmatador Robert Gatzemann in der dritten Gruppe, in der alle Spieler mit einer Deutschen Wertungszahl (DWZ) von bis zu 1599 ausgestattet sind, durchsetzte. Es fehlte ein wenig an Akteuren des allerhöchsten Niveaus, weshalb es zwar eine eigene Wertung gab, der Turnierbetrieb aber mit der Gruppe 2 (DWZ bis 1899) zusammengelegt wurde. Das Rennen um Platz eins entschied Markus Lammers für sich. Er wurde in Wildeshausen geboren und spielte sich beim Delmenhorster SK und im Bremer Landesverband immer weiter nach vorne. Inzwischen ist der 30-Jährige ein Internationaler Großmeister, seine Deutsche Wertungszahl liegt bei 2279. Seine neue Heimat ist München. Für den dortigen MSA Zugzwang ist der Jurist in der Bundesliga aktiv. In Sottrum blieb Lammers in seinen elf Partien ungeschlagen, lediglich zwei Mal musste er sich mit einem Remis zufriedengeben. Das Preisgeld in Höhe von 300 Euro war ihm damit sicher. Gerlef Meins (2350) vom SV Werder Bremen kam auf Rang zwei, Dritter wurde der Delmenhorster David Höffer (2308). In der Gruppe 2 lag Anastasia Erofeev (1845) vom SV Werder vorne.

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