Aufsteiger genießt seinen Spaßfußball Landesliga staunt über die DJK

Blumenthal. Das Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga findet heute im Burgwallstadion statt. Um 15 Uhr trifft der erstaunlich starke Aufsteiger DJK Germania Blumenthal als Tabellendritter auf den noch ungeschlagenen Zweiten TSV Grolland.
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Von Klaus Grunewald

Das Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga findet heute im Burgwallstadion statt. Um 15 Uhr trifft der erstaunlich starke Aufsteiger DJK Germania Blumenthal als Tabellendritter auf den noch ungeschlagenen Zweiten TSV Grolland.

Die Kürzel DJK stehen für Deutsche Jugend-Kraft, ein 1920 in Würzburg gegründeter katholischer Sportverband. Mit Kraft, Elan und konstant guten Mannschaftsleistungen ist DJK Germania Blumenthal als Meister der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen, in der der Neuling auf Anhieb Tritt gefasst hat. Was nicht unbedingt zu erwarten war. Deshalb hält Erfolgstrainer Torben Reiß auch an der bisherigen Zielsetzung fest. Sie lautet Klassenerhalt.

Das mag angesichts von fünf Siegen und zwei Unentschieden in zehn Spielen nach Understatement klingen. Doch noch, sagt Torben Reiß, wirke die Euphorie nach, die man als Aufsteiger aus der Bezirksliga mitgenommen habe. Seine Mannschaft hat die Erwartungen bislang mehr als erfüllt. Fußball zu spielen ist für sie vor allem ein Riesenspaß. Aber natürlich verfügt das Team auch über Akteure, die das nötige Format für die Landesliga besitzen.

Heute Duell der Top-Torjäger

„Wir schießen viele Tore“, nennt Reiß ein einfaches Erfolgsrezept. Bislang sind es 28. Nur der heutige Gegner hat noch häufiger getroffen (36). Ein Garant für DJK-Tore ist Jendrick Seebeck, acht Mal hat er das Leder schon im gegnerischen Kasten untergebracht. Jüngst besiegte er den FC Oberneuland mit vier Toren zum 4:0-Erfolg im Alleingang. Seebeck liegt auf Platz drei der Landesliga-Torjägerliste, die von Kai Schmidt (ATSV Sebaldsbrück /14) angeführt wird. Ihm folgt mit zehn Treffern Ibrahim Aslan. Ein alter Bekannter in Bremen-Nord, der bereits für die SG Aumund-Vegesack in der Bremen-Liga Tore am Fließband erzielte. Heute kann er sich im Trikot des TSV Grolland mit Seebeck messen.

Und noch ein bekanntes Gesicht aus der hiesigen Region prägt den TSV Grolland von heute: Trainer Uwe Neese, der zu Beginn der Saison im Bremer Süden angeheuert und zuvor 13 Jahre lang die SpVgg Berne (Kreisliga Oldenburg-Land) gecoacht hat. Neese fand zunächst das in Grolland vor, was in der vergangenen Saison die Aufstiegsträume hatte platzen lassen: Hervorragende Einzelkönner, aber ein Team ohne Disziplin. Also versucht Neese vor allem, das Teamwork zu fördern. Offensichtlich mit Erfolg, wie der zweite Tabellenplatz ausweist.

Torben Reiß aber kann nicht nur wegen der Sturmqualitäten seines Teams nach dem ersten Drittel der Saison ein positives Zwischenfazit ziehen. Die Umstellung auf die Viererkette war ein Wagnis, das er inzwischen als gelungen einstuft. Zudem verfügen die Nordbremer über ein gut harmonierendes Mittelfeld, in dem Dennis Tanski und Marcel Stöver den Takt vorgeben.

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