Für HSG Lesum/St. Magnus, SVGO II und HSG Stedingen bringt der letzte Spieltag in der Landesklasse keine Verschiebungen mehr

Langer verabschiedet sich mit Abschlussrang sieben

Bremen-Nord. Trainer Holger Langer hat sich zwar mit einer Niederlage (23:29 gegen die SG Arbergen-Mahndorf) von der HSG Lesum/St. Magnus verabschiedet, mit seinem Team aber den zuletzt angestrebten siebten Rang in der Handball-Landesklasse der Männer erreicht.
18.05.2017, 00:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Christian Thiemann

Bremen-Nord. Trainer Holger Langer hat sich zwar mit einer Niederlage (23:29 gegen die SG Arbergen-Mahndorf) von der HSG Lesum/St. Magnus verabschiedet, mit seinem Team aber den zuletzt angestrebten siebten Rang in der Handball-Landesklasse der Männer erreicht. Der Klassenerhalt ­dürfte somit gesichert sein. Ob der SV Grambke-Oslebshausen II als Neunter defi­nitiv gerettet ist, weiß Trainer Jörg Rutenberg indes immer noch nicht. Die 29:46 (13:20)-Niederlage gegen den Aufsteiger SG HC Bremen/Hastedt hatte keine Auswirkungen mehr auf den Tabellenplatz des SVGO II. Auch die HSG Stedingen konnte sich trotz des 33:28-Siegs über den TSV Otterndorf am Ende nicht mehr verbessern und beendete die Saison als Fünfter.

HSG Lesum/St. Magnus – SG Arbergen-Mahndorf 23:29 (16:14): Holger Langer ließ sich immer wieder das Ergebnis von der HSG Bruchhausen/Vilsen durchgeben, mit denen die Lesumer noch um den siebten Platz in der Landesklasse konkurrierten, und war sich am Ende sicher, dass der Platz auch mit einer Niederlage erreicht werden würde. Deshalb ließ Langer in den letzten zehn Minuten fast nur noch die zweite Garde spielen. Dass der zweite Anzug nicht ganz passt, wurde jedoch wieder deutlich, denn trotz mehrfacher Führung verlor die HSG das Spiel in den Schlussminuten.

Zuvor hatte das Langer-Team nach 1:3-Rückstand lange geführt. Die anfänglichen Kreisläuferprobleme löste die HSG im Kollektiv und lag zur Pause sogar mit 16:14 vorn. Im zweiten Durchgang kam Mahndorf erst beim 22:22 wieder ran, dann gab Langer seinen Ersatzleuten Einsatzzeit und der Gast drehte die Partie völlig.

„Mit einem Pokalsieg und dem siebten Platz kann ich wohl in Ruhe gehen“, freute sich Langer, der den Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen II übernimmt, über den Abschluss einer einigermaßen erfolgreichen Saison.

HSG Lesum/St. Magnus: Walther, Higgelke; Steven Hinrichs (6), Zerjatke (7), Langer (1), Poplawski (1), Hergerth, Foege, Wendland (5/2), Maul (1), Thomanek (2), Humrich, Rogoll.

SG HC Bremen/Hastedt – SVGO Bremen II 46:29 (20:13): Während die SG HC Bremen/Hastedt mit voller Mannschaftsstärke auflief, um den Aufstieg klarzumachen, musste Jörg Rutenberg gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten. So kam eins zum anderen und der SVGO II lag schnell mit 1:6 im Hintertreffen. Bei der darauffolgenden Auszeit rüttelte Rutenberg seine Mannschaft zwar wach, doch der SVGO kam nie näher als bis auf vier Treffer an die SG heran.

„Zur Halbzeit haben wir uns dann vorgenommen, uns nicht abschießen zu lassen, aber das war dann nach fünf Minuten auch erledigt“, so Rutenberg. Am Ende gewann der Favorit mit 46:29 und beim SVGO regiert weiter das Prinzip Hoffnung, denn Rutenberg vermochte noch immer nicht zu sagen, ob der neunte Platz zum Klassenerhalt reicht: „Wir haben noch nichts gehört, ob irgendwelche Mannschaften nicht melden wollen.“

SVGO Bremen II: Süß, Mulinski; Wendler (2), Stegemann (1), Rüttjerott (3), Allerheiligen (6), Hellmann (10/8), Behrmann (6), Metzscher, Bangert (1), Jahn.

TSV Otterndorf – HSG Stedingen 28:33 (15:15): Für die HSG Stedingen war das ­letzte Duell nicht mehr als ein Freundschaftsspiel unter Wettkampfbedingungen, denn sowohl für den bereits abgestiegenen TSV Otterndorf, als auch für das Team von Trainer Hauke Dierks, das auf dem fünften Tabellenplatz jenseits von Gut und Böse rangiert, ging es um nichts mehr. Trotzdem ­wollte die HSG ihr letztes Saisonspiel natürlich siegreich gestalten, tat sich aber lange Zeit schwer. Immer wieder wechselte die Führung, so richtig absetzen konnte sich ­keine der beiden Mannschaften.

Dierks appellierte in der Kabine an das Ehrgefühl seiner Mannschaft und erinnerte daran, den gegnerischen Torwart besser auszugucken. Im zweiten Durchgang lief es zunächst besser für die HSG, die sich mit 18:16 durch einen Tempogegenstoß von Jan Reiners absetzte. In der Folge baute Stedingen die Führung immer weiter aus. Über 23:20 und 31:24 setzte sich das Dierks-Team letztlich klar durch. „In der zweiten Halbzeit war es dann ein entspanntes Spiel“, ­konstatierte Betreuer Hartmut Kranz, der insgesamt zufrieden mit dem Saisonverlauf ist.

HSG Stedingen: Kranz, Nocon; Döhle (8), Nolte (7/2), Lapsien (5), Janßen (4), Marcel Tytus (4), Reiners (2), Scharp (1), Treichel (1), Petrick (1).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+