SG Achim/Baden und TSV Morsum II verlieren in der Landesklasse und stecken im Abstiegskampf Langsam wird es ungemütlich

Achim·Sulingen. Sowohl die SG Achim/Baden als auch der TSV Morsum II haben am vergangenen Spieltag verloren. Für beide Teams wird es in der Handball-Landesklasse der Frauen allmählich ungemütlich.
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Langsam wird es ungemütlich
Von Florian Cordes

Sowohl die SG Achim/Baden als auch der TSV Morsum II haben am vergangenen Spieltag verloren. Für beide Teams wird es in der Handball-Landesklasse der Frauen allmählich ungemütlich. Besonders die SG muss nun aufpassen, dass der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen jetzt nicht abreißt.

SG Achim/Baden - SG Bremen-Ost 23:26 (12:13): „Diese Niederlage war ärgerlich“, sagte Achims Trainerin Anja Dumke. „Wir sind furios gestartet und haben nach sechs Minuten mit 6:1 geführt. Dann nimmt Bremen-Ost eine Auszeit und bei uns läuft anschließend nichts mehr.“ Eine echte Erklärung für den plötzlichen Einbruch hatte Dumke nicht parat. „Vielleicht bekommen meine Spielerinnen Angst vor dem Gewinnen, wenn sie höher führen.“ Die Gäste aus der Hansestadt spielten zwar körperbetont, aber die Achimerinnen hielten dagegen. „Daher konnten wir mit dem 12:13 zur Pause auch gut leben. Zudem sind wir hoch motiviert aus der Kabine gekommen“, berichtete Anja Dumke. Doch nach Wiederanpfiff habe die Konstanz gefehlt, zudem standen die Achimerinnen in der Deckung nicht gut. Die Trainerin glaubt zwar weiterhin fest daran, dass die Wende gelingt, „doch in Rotenburg müssen wir nun punkten“, forderte sie.

TuS Sulingen - TSV Morsum II 35:25 (18:11): Die von Marco Behrmann trainierten Morsumerinnen sind in der Tabelle auf den Relegationsplatz abgerutscht. Das störte den Coach aber nicht allzu sehr. „Wir haben noch genügend Spiele. Außerdem geht es für uns nur darum, die Klasse zu halten“, sagte er. Viel mehr ärgerte er sich über das Zustandekommen der Niederlage. „Ich will die Leistung von Sulingen nicht schmälern, aber wir haben uns Fehler geleistet, die man einfach nicht machen darf.“ Hinzu kam eine zum Teil schwache Abwehrleistung. „Manchmal standen wir in der Deckung wie Telegrafenmasten. Nicht so dick, aber so weit auseinander“, sagte Behrmann. Hinzu kam noch, dass in den wichtigen Momenten gute Torchancen ungenutzt blieben. So auch in der 40. Minute. Beim Stand von 19:22 bekamen die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen, der aber verworfen wurde. In der Folge machte der TuS dann alles klar. „Die Niederlage haken wir jetzt ganz schnell ab und konzentrieren uns auf das Spiel gegen den TuS Komet Arsten“, sagte Marco Behrmann.

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