Fußball-Bezirksliga: Das Team von Trainer Sascha Lindhorst düpiert Worpswede während des 5:1-Erfolgs / Tino Heimbruch trifft drei Mal Langwedel gelingt der Befreiungsschlag

Langwedel. Während der Trainer des FC Worpswede Bernd Böschen direkt nach dem Abpfiff mit gesenktem Kopf den Weg zur Kabine einschlug, klatschte der Coach des FSV Langwedel-Völkersen Sascha Lindhorst mit einem Lächeln seine Spieler ab. Die unterschiedlichen Gemütslagen der Übungsleiter war dem deutlichen Resultat der Fußball-Bezirksliga-Partie geschuldet.
13.04.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kim Patrick Puhlmann

Während der Trainer des FC Worpswede Bernd Böschen direkt nach dem Abpfiff mit gesenktem Kopf den Weg zur Kabine einschlug, klatschte der Coach des FSV Langwedel-Völkersen Sascha Lindhorst mit einem Lächeln seine Spieler ab. Die unterschiedlichen Gemütslagen der Übungsleiter war dem deutlichen Resultat der Fußball-Bezirksliga-Partie geschuldet. Mit 5:1 (1:0) spielte die Lindhorst-Elf die Gäste an die Wand. „Was wir heute gezeigt haben, war ein spielerischer Offenbarungseid“, haderte Böschen, der bereits in den ersten 22. Minuten gleich zwei Mal verletzungsbedingt wechseln musste.

„Die Ausfälle auf Seiten der Worpsweder waren natürlich ein großer Vorteil für uns“, gab Lindhorst zu. Nach zwölf Minuten verließ Tino Brünjes mit Nasenbluten den Platz, zehn Minuten später musste auch Demhat Sicak den Platz verlassen. Trotz der beiden Ausfälle spielten die Gäste anfangs gut mit und kamen durch Paul Hollwedel (16.) und Marvin Mainz (26.) zu den ersten gefährlichen Tormöglichkeiten der Partie.

Langwedel kam jedoch immer besser ins Spiel. Jan-Ole Ernst sprintete über den halben Platz, um dann Tino Heimbruch mustergültig in der Mitte zu bedienen – 1:0 (43.). „Wir waren einfach nicht auf dem Platz“, sagte Böschen. Auch nach dem Seitenwechsel wirkte der FC Worpswede ungefährlich und meist unkonzentriert. Nachdem zuvor Langwedels Daniel Throl noch an Keeper Moritz Gaffke gescheitert war (52.), setzte sich Tino Heimbruch gegen Hollwedel durch und markierte mit seinem zweiten Treffer des Tages das 2:0 (53.).

Nun wirkten die Gäste völlig überfordert. „Wir waren in allen Belangen unterlegen. Die Zweikämpfe wurden nicht angenommen, und die Fehlpassquote war wirklich nicht mehr normal“, betonte Böschen. Bezeichnend war dann auch das 0:3 aus Sicht der Worpsweder: Ein langer Ball von Torwart Patrick Mannig fand den Weg zu Tino Heimbruch. Dessen Schuss traf den Pfosten, den Abpraller verwandelte Steven Throl ohne jegliche Gegenwehr (69.). „Steven hat seine Sache vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht“, freute sich Lindhorst über die Leistung seines Spielers.

Janek Kamermann, der eine Minute zuvor für Bastian Heimbruch eingewechselt worden war, bereitete mit seiner ersten Aktion das 4:0 durch Tino Heimbruch vor (72.). Durch eine Standardsituation erzielte die Böschen-Elf ihr einziges Tor des Tages. Einen flach hereingegebenen Eckstoß nutzte Sherief El-Shafie zum 1:4 (76.). Vier Minuten vor dem Ende stieß Mario Bolduan den schnellen Daniel Throl im Sechszehner um – Elfmeter. Den Strafstoß setzte Tino Heimbruch jedoch an den Pfosten.

Die Gäste versuchten noch weiter Ergebniskorrektur zu betreiben, doch in der 90. Minute rannten die Worpsweder dann in einen Konter. Kamermann setzte sich über die rechte Seite durch und sah den völlig freistehenden Daniel Throl, der keine Mühe hatte den Ball zum 5:1 einzuschieben. „Das war eine der schlechtesten Leistungen, die wir in dieser Saison gezeigt haben“, kam Böschen gar nicht mehr aus dem Hadern heraus. „Wir waren überhaupt nicht effektiv vor dem Tor, einfach nur schlecht.“

Langwedel hat nun schon neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, je größer der Abstand desto besser“, sagte Lindhorst. Anders sieht es beim FC Worpswede aus: Die Mannschaft von Trainer Bernd Böschen steckt mit nur zwei Zählern vor dem Heeslinger SC II noch mitten im Abstiegskampf.

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