Stedingen überrascht Achim/Baden II Lapsien verteilt Bestnote an alle

Stedingen. Die Gäste von der SG Achim/Baden II staunten Bauklötze und Stedingens gesperrter Handball-Trainer Paul-Philipp Lapsien lehnte sich auf der Tribüne genüsslich zurück. Seine Mannschaft hatte gerade den Aufstiegsaspiranten mit 25:23 (13:12) bezwungen und den bis dato glänzend dastehenden Tabellenzweiten ratlos zurückgelassen.
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Von Olaf Kowalzik

Die Gäste von der SG Achim/Baden II staunten Bauklötze und Stedingens gesperrter Handball-Trainer Paul-Philipp Lapsien lehnte sich auf der Tribüne genüsslich zurück. Seine Mannschaft hatte gerade den Aufstiegsaspiranten mit 25:23 (13:12) bezwungen und den bis dato glänzend dastehenden Tabellenzweiten ratlos zurückgelassen.

Ein Ausgang, auf den nichts hingedeutet hatte. Ganz im Gegenteil. Beim Aufwärmprogramm hatten sich in der Stedinger Hallenhälfte nämlich nur fünf Spieler getummelt und gedehnt. Stephan Kurch (Schiedsrichtereinsatz), Roman Prieb und Patrick Lawrenz (Turn-Wettbewerb) trafen erst eine knappe Viertelstunde vor dem Anpfiff ein. Henrik Hagestedt (Fieber) und Tobias Scharp (entzündete Achillessehne) hatten am Spieltag sogar noch absagen müssen. „Daher ist für uns alles weniger als eine Zehn-Tore-Niederlage ein Erfolg“, dozierte Paul-Philipp Lapsien. Irrtum!

Sein Team legte einen engagierten Start hin. Roman Prieb schnappte den Gästen das Leder sofort weg und netzte zum 1:0 ein. Und es wurde über 8:6 und 12:8 sogar noch besser. Der Ausgangspunkt des Stedinger Erfolgs war eine glänzende 6:0-Abwehr mit einem überragenden Tobias Kranz im Tor. Dazu gestattete Roman Prieb dem SG-Rückraumschützen Tobias Naumann nur vier Tore. Neben ihm war Patrick Lawrenz der Fels in der Brandung.

„Allen Spielern gebührt die Bestnote eins“, bezog Paul-Philipp Lapsien jedoch alle in sein Lob mit ein. Im Angriff verschleppte der Klub aus der Wesermarsch wiederum das Tempo und überzeugte mit einer in dieser Serie noch nie gezeigten Torausbeute. Allen voran Sören Döhle im Rückraum, der seine stärkste Saisonleistung abrief. Mit einem flotten Rückzugsverhalten wurde der Tabellenzweite außerdem seiner Konterstärke beraubt.

Nach dem Wiederanpfiff der beiden guten Unparteiischen Röwer/Warfelmann (Habenhausen) blieb es weiter spannend, die Hausherren wurden aber erst nach dem 22:19 etwas hibbelig und ließen die Oberliga-Reserve bis auf 22:23 an sich herankommen. Als Achim dann zur Manndeckung überging, tankte sich Stephan Kurch durch und setzte sie mit dem Treffer zum 24:22 schachmatt.

Die Gäste konnten zwar noch einmal auf 23:24 verkürzen, danach stülpte Sören Döhle dem Stedinger Erfolg endgültig den Deckel drauf. Mit dem zweiten Saisonsieg hat die HSG die Rote Laterne wieder an die SG Bremen-Ost abgegeben. „Wir haben aus unserer Situation das Optimum herausgeholt“, war Paul-Philipp Lapsien rundum zufrieden. „Solch eine Freude und Einstellung müssen wir auch in Zukunft zeigen.“

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