Stürmer spielt künftig für den VSK Lars Behrens verlässt Ottersberg

Ottersberg. Der Kapitän ist von Bord gegangen. Offensivspieler Lars Behrens (32) hat den Oberligazwölften TSV Ottersberg verlassen und will künftig für den Klassenrivalen VSK Osterholz-Scharmbeck (10.) spielen. Das bestätigte gestern Henning Haltermann, der Fußballchef der Wümme-Kicker, für den sich der Wechsel in den vergangenen Tage bereits angedeutet hatte.
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Lars Behrens verlässt Ottersberg
Von Jürgen Juschkat

Ottersberg. Der Kapitän ist von Bord gegangen. Offensivspieler Lars Behrens (32) hat den Oberligazwölften TSV Ottersberg verlassen und will künftig für den Klassenrivalen VSK Osterholz-Scharmbeck (10.) spielen. Das bestätigte gestern Henning Haltermann, der Fußballchef der Wümme-Kicker, für den sich der Wechsel in den vergangenen Tage bereits angedeutet hatte.

Behrens spielte seit Juli 2006 für die Grün-Weißen aus dem Kreis Verden. "Es ist ein schwer wiegender Verlust. Da sich Lars aber einige Verdienste um den TSV Ottersberg erworben hat, können wir uns nicht quer stellen", erklärte Haltermann. Zuletzt hatte der vor vier Jahren vom Bremer SV gekommene Stürmer auf Grund von Verletzungsproblemen nur wenig Einsatzzeiten beim Team aus dem Kreis Verden. Neun Spiele absolvierte er zwar in dieser Saison, doch nur ein Mal spielte er über die volle Zeit und erzielte ein Tor. Auch, weil Ottersberg oft nur mit einer Spitze (Alexander Neumann, elf Saisontore) agierte. Haltermann, der ebenso wie Trainer Axel Sammrey mit dem Spieler Gespräche führte, scheiterte mit dem Versuch, Lars Behrens umzustimmen. "Wir haben um ihn gekämpft", versichert der Ottersberger Fußballchef, der die Suche nach einem guten Ersatz als äußerst schwierig einstuft. "Ich hatte unter anderem durch Verletzungen mit einigen Rückschlägen zu kämpfen und bin plötzlich ins Grübeln

gekommen. Da ist mir aufgefallen, dass ich mir eine neue Aufgabe durchaus vorstellen kann", so Lars Behrens. Er wollte aber in der Liga bleiben und entschloss sich schließlich zum Wechsel zum VSK, weil es dort etliche gute Freunde gibt. Der Abschied ist dem 32-Jährigen aber nicht leicht gefallen, zumal er gerne mitgeholfen hätte, mit dem TSV Ottersberg den Einzug in die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde zu schaffen.

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