Weischenberg knackt Drei-Stunden-Marke

Athleten vom Lauf-Club Delmenhorst und des Lauftreffs Ganderkesee starten bei Berlin-Marathon

Nicht auf Weltrekordkurs, aber mit dabei beim Marathon in Berlin waren auch Jens Weischenberg und Janina Meyer vom Lauf-Club 93 Delmenhorst sowie fünf Athleten des Laufclubs Ganderkesee.
19.09.2018, 17:42
Lesedauer: 2 Min
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Athleten vom Lauf-Club Delmenhorst und des Lauftreffs Ganderkesee starten bei Berlin-Marathon
Von Michael Kerzel

Es war ein Lauf der Rekorde: 44.000 Läufer, so viele wie noch nie, gingen kürzlich beim Marathon in Berlin an den Start. Bei perfektem Läuferwetter lief der 33-jährige Kenianer Eliud Kipchoge mit einer fantastischen Zeit von 2:01,39 Stunden einen neuen Weltrekord. Nicht auf Weltrekordkurs, aber mit dabei waren auch Jens Weischenberg und Janina Meyer vom Lauf-Club 93 Delmenhorst sowie fünf Athleten des Laufclubs Ganderkesee.

Dabei konnte Jens Weischenberg erneut die Drei-Stunden-Marke knacken und lief mit 2:57,15 auf einen guten Platz 246 in seiner Altersklasse M 40. Unter allen männlichen Teilnehmern konnte er dabei Gesamtplatz 1230 erringen. Weischenberg lief das Rennen konzentriert an und spulte konstant Kilometer um Kilometer ab. Ab Kilometer 35 musste er der hohen Anfangsgeschwindigkeit Tribut zollen und nahm etwas Tempo heraus. Dennoch war er mit seiner Endzeit von 2:57 Stunden äußerst zufrieden. „Aufgrund des heißen Sommers konnte ich mein Trainingspensum nicht wie gewohnt durchziehen. Da hatte ich schon etwas Bedenken, ob ich unter drei Stunden laufen kann. Aber der Marathon hier in Berlin ist ein Mega-Lauf, es hat heute einfach alles gepasst“, berichtete er. Von den fünf Startern des Lauftreffs Ganderkesee schnitt Robert Oestmann mit Platz 4041 in 3:20,11 Stunden am besten ab. Andreas Krützkamp erreichte Platz 7176 in 3:35,39 Stunden.

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Janina Meyer kam mit einer Zeit von 3:26,25 Stunden ins Ziel. Damit erzielte die Athletin des LC 93 einen ordentlichen Platz 135 in der weiblichen Hauptklasse. „Ich habe hier kein Vollgas gegeben, weil ich aufgrund beruflicher Belastungen nicht wie gewohnt trainieren konnte“, erklärte sie. Die in Hannover lebende Meyer nutzte den Marathonlauf als letzten langen Lauf vor dem Bremen-Marathon. Immerhin konnte sie in der zweiten Hälfte des Rennens zulegen und rund drei Minuten schneller laufen als die ersten 21 Kilometer. „In drei Wochen in Bremen will ich deutlich schneller sein. Aber die Atmosphäre hier in Berlin ist schon einmalig“, zeigte sich Meyer begeistert.

36 Stunden zuvor war sie in Hannover beim Sport-Scheck-Nachtlauf über 10 Kilometer angetreten. Mit der Zeit von 40:46 Minuten erreichte sie den dritten Platz in der weiblichen Hauptklasse. Unter 885 weiblichen Teilnehmerinnen gelang ihr damit ein hervorragender fünfter Gesamtplatz. Für den Laufclub Ganderkesee gingen Karin Fangmeier (Platz 9106) und Marion Sinn (Platz 9107) zeitgleich in 5:07,17 Stunden über die Ziellinie.

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