Triathlon Der Laufleistung sei Dank

Christian Siedlitzki bereitet sich weiterhin im Wettkampfmodus auf die Weltmeisterschaft im Juli vor. Nun stand der 12. Wasserstadt-Triathlon in Hannover-Limmer an, den der Armsener gewann.
05.06.2018, 14:45
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Der Laufleistung sei Dank
Von Patrick Hilmes

Hannover. Trainieren, trainieren und noch mehr trainieren – so sieht die Vorbereitung für den Armsener Triathleten Christian Siedlitzki auf den Saisonhöhepunkt aus. Anfang Juli findet die Multisport-Weltmeisterschaft in Dänemark statt und bis dahin muss der Athlet in Diensten der LG Kreis Verden fit werden und sich die nötige Wettkampfhärte antrainieren, um in den Disziplinen Duathlon und Aquathlon vorne mitmischen zu können. Und das geht am besten nun mal in Wettkämpfen. So hieß es für Siedlitzki eine Woche nach der Landesmeisterschaft – inklusive Titel – Start bei der zwölften Auflage des Wasserstadt-Triathlons in Hannover-Limmer. Und auch dort war er erfolgreich.

Siedlitzki startete als einer von über 1000 Athleten in den verschiedenen Disziplinen, die über zwei Tage ausgetragen wurden. Der Armsener tauchte natürlich in der Teilnehmerliste im Sprinttriathlon auf – 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4,5 Kilometer Laufen. Bis zur letzten Minute war nicht klar, ob der Neoprenanzug erlaubt oder verboten ist. Kurz vor Rennbeginn entschied sich das Kampfgericht dann für das Hilfsmittel beim Schwimmen, da die Limmer unter 22 Grad Wassertemperatur hatte.

Gestartet wurde in Wellen von 130 Athleten. Ein direkter Vergleich war daher kaum möglich, Siedlitzki musste sich mächtig strecken, um den Sieg in seiner Altersklasse gegenüber 61 Kontrahenten einzufahren. Nachdem die Algenteppiche allen Sportlern zu schaffen gemacht hatten und die Limmer verlassen wurde, fand sich Siedlitzki auf Rang fünf seiner Altersklasse wieder. Auf dem Rad zeigte sich Siedlitzkis Formverbesserung gegenüber der Vorwoche. Dennoch hatte er noch einige Kontrahenten vor sich. Doch Siedlitzki konnte einmal mehr auf seine läuferischen Qualitäten bauen und siegte letztendlich in 1:02:21 Stunden vor Rudolf Wächter (VfB Fallersleben/1:03:03) und Wolfgang Grotelüschen (TCO Die Bären II/1:05:03).

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