Sprinthoffnung Deniz Almas siegt auch in Leverkusen

Die neue deutsche Sprinthoffnung Deniz Almas rennt weiter vorneweg. Der 23-Jährige vom VfL Wolfsburg gewann die 100 Meter auch beim Leichtathletik-Meeting am Sonntag in Leverkusen - allerdings blieb er mit 10,23 Sekunden deutlich hinter seiner Saisonbestzeit zurück.
16.08.2020, 15:29
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Sprinthoffnung Deniz Almas siegt auch in Leverkusen

Deniz Almas gewann in Braunschweig die 100 Meter in ganz starken 10,09 Sekunden. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild

Jens Büttner / dpa

Ein bisschen raus war die Luft bei schwierigen Bedingungen auch erstmal bei Johannes Vetter: Der Weltmeister von 2017 siegte vor leeren Rängen im Speerwerfen mit 84,30 Meter.

Nach aufregenden Tagen ließ Almas wie schon bei den deutschen Meisterschaften vor einer Woche in Braunschweig den deutschen Rekordhalter Julian Reus (Erfurt) und den Kölner Joshua Hartmann (beide 10,27) hinter sich. Favorit Chijindu Ujah aus Großbritannien musste nach 60 Metern verletzt aufgeben. Bei den Titelkämpfen war Almas 10,09 Sekunden gerannt, zuvor hatte er in Weinheim mit 10,08 geglänzt.

Am Freitag überzeugte der gebürtige Schwarzwälder bei seinem ersten großen internationalen Auftritt in der Diamond League in Monaco: Über 200 Meter kam Almas in der persönlichen Bestzeit von 20,64 Sekunden auf den dritten Platz hinter Weltmeister Noah Lyles aus den USA (19,76) und dessen Bruder Josephus (20,30).

Vetter fehlte in Leverkusen wohl auch die Konkurrenz. Der zuletzt angeschlagene Vize-Europameister Andreas Hofmann aus Mannheim hatte abgesagt. Der deutsche Rekordhalter und Meister Vetter hatte sich vergangene Woche in Turku/Finnland mit 91,49 Meter an die Spitze der diesjährige internationalen Bestenliste gesetzt. Diesmal haderte er mit den Bedingungen. „Der Belag war katastrophal, viel zu weich. Da rutscht man mit dem Stemmbein drei bis fünf Meter weiter“, sagt er. „Mein Ziel ist es, konstant um oder über 90 Meter zu werfen. Die Form dafür ist da.“

Für Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz endete der Ausflug auf die 100-Meter-Distanz eher enttäuschend. Sie verpasste mit 11,48 Sekunden das Finale. Dort siegte die Britin Imani Lansiquaot in 11,16 Sekunden vor der deutschen Vizemeisterin Rebekka Haase aus Wetzlar in 11,30. (dpa)

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