Deutliche Niederlage gegen Arsten Lehrstunde für Eschkötter-Team

Morsum. „Uns sind heute deutlich die Grenzen aufgezeigt worden“, lautete das Fazit von Martin Eschkötter, dem Trainer der Oberliga-Handballerinnen des TSV Morsum, nach der 18:30 (8:15)-Pleite in eigener Halle gegen den TuS Komet Arsten.
13.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

„Uns sind heute deutlich die Grenzen aufgezeigt worden“, lautete das Fazit von Martin Eschkötter, dem Trainer der Oberliga-Handballerinnen des TSV Morsum, nach der 18:30 (8:15)-Pleite in eigener Halle gegen den TuS Komet Arsten.

Während die Südbremerinnen ihr Punktekonto mit dem Sieg im Kreis Verden ausgeglichen haben, rangiert der TSV Morsum mit 8:18 Zählern auf Rang zehn der Tabelle – der Aufsteiger aus der Samtgemeinde Thedinghausen hat damit lediglich zwei Zähler mehr auf der Habenseite als GW Mühlen auf dem vorletzten Rang. Die Sieben von Martin Eschkötter bekam im Duell mit der Mannschaft von Trainer Marc Winter von Beginn an keinen Zugriff auf die Partie. Es waren in der Morsumer Schulsporthalle noch nicht einmal sechs Minuten gespielt, als Martin Eschkötter sich gezwungen sah, den Lauf der mit 5:0 furios gestarteten Gäste mit einem Team-Timeout zu stoppen. „Wir sind reihenweise an der starken Swantje Böttcher im Tor des Gegners gescheitert und unsere Rückwärtsbewegung war zu ungeordnet“, sagte Martin Eschkötter.

Nach der Auszeit fand der TSV Morsum dann zumindest bis zum 6:9 (19.) besser ins Spiel. Die Phase zwischen der 6. und 19. Minute sollte dann aber auch schon die stärkste der Gastgeberinnen gewesen sein. Der TuS Komet Arsten nutzte auch in der Folge konsequent jede Möglichkeit zum Konter. Zur Pause betrug der Vorsprung der Gäste bereits wieder sieben Tore (15:8). Die zweite Halbzeit ähnelte dann der ersten. Die Gäste bauten ihre Führung Tor um Tor aus und landeten letztlich einen Kantersieg. „An eine solch hohe Niederlage hatte ich im Vorfeld nicht geglaubt“, gab Morsums Trainer zu. „Unsere Fehlerquote war aber deutlich zu hoch und so geht der Erfolg des Gegners auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Für den TSV Morsum erzielte die routinierte Franziska Schmidt-Naumann im letzten Spiel der Hinrunde die meisten Treffer. Fünf Mal war Morsums Kreisspielerin erfolgreich. Unter dem Strich fehlte es der Heimmannschaft im Angriff an der nötigen Durchschlagskraft. So blieb Maike Röpke beispielsweise ohne einen einzigen Treffer. Auf den TSV Morsum wartet nach der fünften Niederlage in Folge zum Rückrundenauftakt am kommenden Wochenende nun eine richtungsweisende Partie gegen den Vorletzten VfL Oldenburg III. Die Hinrundenbegegnung gegen die Drittvertretung des Bundesligisten hatte der TSV Morsum an der Hunte mit 27:21 für sich entschieden.

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