Zweitliga-Faustballerinnen bleiben gegen den Gastgeber TuS Spenge und TV Voerde ohne Satzverlust

Lemwerder TV klettert auf Rang drei

Lemwerder. Perfekter letzter Hinrundenspieltag für die Faustballerinnen des Lemwerder TV in der 2. Bundesliga Nord.
31.05.2017, 00:00
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Von Rolf Harms

Lemwerder. Perfekter letzter Hinrundenspieltag für die Faustballerinnen des Lemwerder TV in der 2. Bundesliga Nord. Mit zwei eindrucksvollen 3:0-Satzsiegen über den TV Voerde und den TuS Spenge kletterten sie mit jetzt 12:4 Punkten auf den dritten Platz und haben Kontakt zu den beiden führenden Mannschaften vom TK Hannover und Wardenburger TV.

„Besser hätten es die Mädels nicht machen können. Ganz erfreulich ist, dass wir keinen Satz abgegeben haben und dadurch jetzt auch ein gutes Satzverhältnis haben“, erklärte ein zufriedener Coach Patrick Bartelt. Obwohl mit Darja Seemann und Vivien Bluhm zwei Stammspielerinnen fehlten, bot der LTV eine nahezu geschlossene Leistung. „Unser großes Plus ist die Variabilität der Spielerinnen, die auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können“, meinte Bartelt. Jetzt steht eine vierwöchige Pause an, dann beginnt die Rückrunde mit einem Heimspieltag.

TV Voerde – Lemwerder TV 0:3 (14:15, 2:11, 8:11): Da zwei Stammspielerinnen fehlten, musste beim LTV etwas umgestellt werden. Anika Langpaap blieb auf ihrer Rückschlagposition vorne links. Stephanie Suhren, die ansonsten vorne rechts spielt, übernahm die Mittelposition und Andrea Besser agierte vorne rechts. In der Abwehr kamen in der ersten Begegnung die Stammspielerinnen Saskia Gelhaus und Janika Seemann zum Einsatz.

Obwohl es geregnet hatte, wurde der holprige und etwas sandige Sportplatz in Spenge schnell trocken. Aber die LTV-Frauen mussten sich erst einmal an die nicht so komfortablen Platzverhältnisse gewöhnen. Der erste Satz verlief nach dem 5:5 ausgeglichen, und bis zum 10:10 gelang keinem Team ein größerer Vorsprung. Danach legte der LTV jeweils einen Punkt vor und die Voerderinnen glichen aus. Dabei machten die LTV-Frauen ihre Punkte meistens durch Angabenasse von Andrea Besser, verstanden es aber anschließend nicht, die von der Abwehr gut angenommenen Bälle durch einen erfolgreichen Angriff abzuschließen. Erst ein weiteres Ass von Andrea Besser beim 14:14 führte zum Satzgewinn.

Im zweiten Durchgang lief es für den Lemwerder TV optimal. Nach einer schnellen 5:0-Führung bestimmten zwar lange Ballwechsel das Spielgeschehen, aber meisten machte am Schluss der LTV den Punkt. Den dritten Satz hatte Lemwerder bei einer 10:3-Führung offenbar schon abgehakt. So schlich sich etwas der Schlendrian ein.

TuS Spenge – Lemwerder TV 0:3 (6:11, 7:11, 4:11): Jetzt mit Kira Hoffmann für Janika Seemann in der Abwehr, ansonsten mit der Aufstellung aus dem ersten Spiel, war der LTV das eindeutig bestimmende Team. Zwar verfügte die Heimmannschaft über eine starke Mittelfrau, die sowohl die Angaben wie auch die Rückschläge machte und dabei gerne über die Mitte des Gegners spielte, aber Patrick Bartelt zog seine beiden Abwehrspielrinnen mehr in die Mitte und damit dem Gegner den Zahn.

Die Abwehr war für den LTV-Coach auch diesmal wieder das Prunkstück, doch Bartelt war trotz des klaren Sieges nicht ganz zufrieden und fügte an: „Normalerweise hätte ich mir in dieser Partie an der Seitenlinie den Spielverlauf in Ruhe ansehen können. Aber ich kann mich ja schon über Kleinigkeiten aufregen, wenn der Angriff nicht schon gleich beim ersten Mal den Punkt macht.“ Nach dem 4:4 und einem Zwischenspurt zum 8:4 war der Satzgewinn nicht mehr gefährdet. Im zweiten Durchgang gab es einen ähnlichen Verlauf. Auch hier folgte nach dem 4:4 eine vorentscheidende 7:4-Führung. „Im dritten Satz spielte das Team wie aus einem Guss. Das war von außen schön anzusehen, und auch konditionell waren die Mädels bei hochsommerlichen Temperaturen und im zweiten Spiel in direkter Folge noch top drauf“, lobte Partick Bartelt.

Lemwerder TV: Suhren, Langpaap, Besser, Gelhaus, Janika Seemann, Hoffmann.

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